Protest gegen Trump: Frauen vergiften Drinks auf Social Media
In den mysteriösen Tiefen der sozialen Medien brodelt eine schockierende Protestbewegung: Frauen inszenieren mit verstörenden Videos eine „Vergiftung“ von Getränken. Hintergrund ist der geplante Angriff auf das Abtreibungsrecht von Ex-Präsident Donald Trump. Mit verschmitzten Lächeln mischen sie unbekannte Substanzen in Tassen und Gläser – diese viralen Clips werden millionenfach auf Plattformen wie X und TikTok geklickt.
„Make Aqua Tofana Great Again“: Die sogenannte „MATGA“-Bewegung greift auf die Geschichte der italienischen Serienmörderin Giulia Tofana zurück, die ihre Opfer mit dem legendären Gift „Aqua Tofana“ hinwegraffte. Frauen mit knallig-grünen Haaren schlüpfen in diese historische Rolle, während sie zu Eminems „Venom“ tanzen und die berüchtigte Geste des Kehledurchschneidens zelebrieren. Diese modernen Alchemisten schüren mit ihren Videos die Empörung und zücken sogar gifthaltige „Ringe“ – alte Mordtechniken als Protestmittel der digitalen Neuzeit.
Revolutionäre Proteststrategien
Nicht nur die MATGA-Aktivistinnen, auch die Anhängerinnen der südkoreanischen 4B-Bewegung wenden sich vehement gegen Trumps neuen Aufstieg. Diese Bewegung, die Ehe, Sex und Kinder als Ausdruck geschlechtlicher Ungleichheit ablehnt, gewinnt in den USA neuen Zulauf. Nutzerinnen fordern mit Hashtags wie #4BMovement, sich von Trump-Unterstützern zu distanzieren und zeigen ihren Frust über die gesellschaftliche Misogynie. In brisanten TikTok-Videos appellieren Frauen, „es sei an der Zeit, ihre Gebärmütter für Männer zu verschließen“, wenn diese keinen Respekt zollen.
Begeisterung in konservativen Reihen
Doch während die Proteste lodern, gibt es auch Frauen, die den Wahlsieg mit offenen Armen empfangen. Konservative Stimmen feiern Trumps Erfolg als Türöffner für wirtschaftlichen Aufschwung. Die 30-jährige Mutter Tara Elsas aus Illinois tanzt jubelnd in einem TikTok-Video, froh über die finanziellen Chancen für ihre Familie. Trump soll nicht nur Benzinpreise senken, sondern ihrer Familie die ersehnte Möglichkeit geben, noch ein Kind zu bekommen. „Das ist unsere Chance für eine bessere Zukunft“, triumphiert sie.
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