Sandra Carstensen gewinnt CDU-Kandidatur – Ein neuer Aufbruch in Schwentinental!
Der Bundeswahlkreis 6 in Schleswig-Holstein hat eine neue Kandidatin. Sandra Carstensen, die Ehefrau des ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen, tritt als CDU-Kandidatin für die bevorstehenden Bundestagswahlen an. Bei der Wahlkreismitgliederversammlung, die am Donnerstag, den 17. Oktober, in Schwentinental stattfand, setzte sie sich klar gegen fünf Konkurrenten durch.
Die anderen Bewerber, darunter Christian Rahe, Siamak Aminmansour, Yavuz Yilmaz, Dirk-Justus Hentschel und Axel Schreiner, traten in einer aufgeregten Versammlung an, in der das Ergebnis am Ende des Abends eine klare Botschaft sendete. Carstensen ergatterte im ersten Wahlgang 144 der insgesamt 274 Stimmen und sicherte sich damit die absolute Mehrheit. Christian Rahe folgte mit 61 Stimmen.
Erfolg bei der Wahl und ehrgeizige Pläne
Nach der Wahl äußerte sich Carstensen erfreut über das Vertrauen der Mitglieder: „Ich bin überwältigt und voller Dankbarkeit über den Ausdruck Ihres Vertrauens“, sagte sie und versprach, die CDU im Wahlkampf tatkräftig zu vertreten. Peter Harry Carstensen, der stolz auf den Erfolg seiner Frau war, versprach ebenfalls seine Unterstützung im Wahlkampf, den er sehr liebt.
Die Wahl war nicht nur eine persönliche Entscheidung für Carstensen, sondern auch ein Signal für die CDU, die sich für die Bundestagswahl rüstet. Jens-Uwe Seligmann, Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Plön, kommentierte die Wahl als einen wichtigen ersten Schritt in die zukünftige Arbeit. Den Mitgliedern war bei der Wahl lautstark anzumerken, dass die Stimmung optimistisch war und der Wunsch, für die Partei gemeinsam zu kämpfen, stark ausgeprägt war.
Sandra Carstensen, eine erfahrene Personalleiterin am Hamburger Flughafen, brachte ihre Sichtweise in der Vorstellungsrunde deutlich zum Ausdruck. Sie betonte die Notwendigkeit, Probleme zu adressieren und pragmatische Lösungen zu finden. In Bezug auf die digitale Transformation erklärte sie: „Wir müssen die Digitalisierung angehen, dabei aber die älteren Menschen mitnehmen.“ Dies fand Zustimmung im Publikum.
Ein Aufbruch in volatile Zeiten
Die gesamte Versammlung war geprägt von einer Aufbruchsstimmung, die deutlich machte, dass die CDU ihren Platz im Bundestag zurückerobern möchte. Uwe Köberlein, ein anwesender Parteikollege, zeigte sich jedoch skeptisch darüber, wie gut sich die einzelnen Kandidaten schlussendlich präsentieren würden. „Ich finde, einige haben sich im Vorhinein selbst rausgekickt“, merkte er an und schloss mit dem Wunsch nach einer fairen Wahl.
Ein Punkt, der in der Diskussion während der Versammlung ebenfalls angesprochen wurde, war die Frage, ob der Name Carstensen und das Geschlecht der Bewerberin einen Einfluss auf das Wahlergebnis hatten. Die Mehrheit der Mitglieder war sich einig, dass das Bestehen auf den Inhalt und die Qualifikationen der Kandidatin im Vordergrund stand. „Heute wurde nach Inhalt gewählt“, lautete das einhellige Echo, und es war klar, dass die Wahl nicht durch Namen, sondern durch Leistung entschieden wurde.
Mit Carstensens Nominierung ist ein neues Kapitel für die CDU in diesem Wahlkreis und für die damit verbundenen Gemeinden rund um den Kreis Plön, Neumünster und das Amt Boostedt-Rickling aufgeschlagen worden. Der Weg bis zur Bundestagswahl ist nun geebnet, und die Erwartungen der Mitglieder sind hoch, während der Wahlkampf vor der Tür steht.
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