Am 8. September 2025 feierten die Mitglieder des Vereins zur Revitalisierung der Klosterruine Arnoldstein (VKA) den nunmehr zwanzigsten Ruinenkirchtag. Die Feierlichkeiten begannen mit einem feierlichen Gottesdienst, der von Pfarrer Mag. Robert Jamroz, Diakon Oskar Pöcher und Diakon Christian Novak geleitet wurde. Die musikalische Umrahmung übernahm der Singkreis Rosental unter der Leitung von Mag.a Michaela Ogris, der mit seinen klangvollen Darbietungen die feierliche Atmosphäre untermalte.

Pfarrer Jamroz würdigte in seiner Predigt die jahrzehntelange unfallfreie Bautätigkeit des VKA an der Klosterruine, die sich nun über mehr als 30 Jahre erstreckt. Er drückte seinen Dank für die erzielten Ergebnisse der Revitalisierung aus und formulierte zugleich Wünsche für eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen der Pfarre und dem Verein. Diese lobenden Worte spiegeln die Bedeutung des VKA für die Erhaltung des kirchlichen Erbes wider, welches für die Kultur und Identität Oberösterreichs von entscheidender Wichtigkeit ist.

Geselliges Beisammensein nach dem Gottesdienst

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelten sich Gäste und Vereinsmitglieder in der ehemaligen Stallung, um bei Speis und Trank den gelungenen Kirchtag ausklingen zu lassen. Die gesellige Runde wurde erneut musikalisch vom Singkreis Rosental begleitet. Hierbei wurden nicht nur persönliche Gespräche geführt, sondern auch die Erfolge des Vereins gebührend gefeiert.

Der Ruinenkirchtag stellt nicht nur eine Tradition dar, sondern ist ein Beispiel dafür, wie kirchliche Bauwerke als kulturelle Orte fungieren können. Die Revitalisierung solcher alten Gebäude fördert nicht nur das gemeinschaftliche Leben, sondern trägt auch zur regionalen Wertschöpfung bei.

Relevanz der kirchlichen Bauprojekte

Der Erhalt und die Neugestaltung kirchlicher Räume sind von großer Bedeutung für das Pfarr- und Gemeindeleben. Wie in einer Broschüre der Diözese Linz erläutert wird, liegen in den letzten fünf Jahren über 900 Bauprojekte vor, die Interessen von Künstler*innen und Architekt*innen berücksichtigen. Über 200 Projekte dieser Art wurden in den letzten 20 Jahren realisiert, was die kontinuierliche Entwicklung und Anpassung kirchlicher Räume an die Bedürfnisse der Gesellschaft unterstreicht. Dabei wurde ein Rahmen geschaffen, der lebendige Gemeinden fördert und als Lebensraum für die Gemeinschaft dient.

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Insgesamt ist der Ruinenkirchtag in Arnoldstein ein Beispiel für das gelungene Zusammenspiel von Tradition, Gemeinschaft und dem Erbe kirchlicher Bauwerke, das auch in Zukunft eine zentrale Rolle im kulturellen und sozialen Leben spielen sollte.

Für weitere Informationen: Klick-Kärnten berichtet, MeinBezirk berichtet, Diözese Linz berichtet.