Bei einem Selbstmordattentat an einem Bahnhof im Südwesten Pakistans wurden am Freitag mindestens 24 Menschen getötet, wie ein hochrangiger lokaler Regierungsbeamter mitteilte.

Verletzte und Schäden

Zusätzlich wurden 53 weitere Personen bei dem Anschlag in der Stadt Quetta verletzt, berichtete der Kommissar Hamza Shafqaat in einer Erklärung. „Die Explosion am Bahnhof war ein Selbstmordanschlag“, fügte der Kommissar hinzu.

Details zum Anschlag

Die Detonation erfolgte gegen 9 Uhr morgens auf einem Perron des Hauptbahnhofs der Stadt, erklärte der leitende Polizeiinspektor Muhammad Baloch. „Die Explosion ereignete sich, als sich zahlreiche Passagiere auf dem Perron aufhielten“, sagte er weiter.

Reaktion der Sicherheitskräfte

Die Sicherheitskräfte haben den Bereich abgeriegelt und Ermittlungen wurden eingeleitet. Der Ministerpräsident der Provinz, Sarfraz Bugti, hat eine Untersuchung des Vorfalls angeordnet.

Politische Reaktionen

In einer Erklärung verurteilte Premierminister Shehbaz Sharif den Anschlag mit Nachdruck. Die jahrelange Insurgency in Balochistan hat in den letzten Jahren an Intensität gewonnen, insbesondere seitdem der Tiefseehafen Gwadar an China verpachtet wurde. Dieser Hafen ist ein entscheidendes Element in Chinas „Belt and Road“-Initiative in Pakistan.

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Vorangegangene Angriffe der BLA

Die Baloch Liberation Army (BLA), eine separatistische militant Gruppe, hat die Verantwortung für den Anschlag übernommen, wie in einer Erklärung zu lesen war. In diesem Jahr war die BLA für die tödlichsten Angriffe in Pakistan verantwortlich, darunter auch ein Angriff im Oktober auf einen Konvoi chinesischer Ingenieure und Investoren in der Stadt Karachi, bei dem zwei chinesische Staatsbürger getötet wurden.

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