Ein Teenager, der wegen Mordes an drei jungen Mädchen in einem Messerangriff während eines Tanzkurses im Nordwesten Englands im Juli angeklagt wurde, wird bald auch mit einem Terrorvorwurf konfrontiert. Dies gab die britische Staatsanwaltschaft am Dienstag bekannt.
Erweiterte Anklagepunkte gegen den Verdächtigen
Der Verdächtige, Axel Rudakubana, war zum Zeitpunkt des Angriffs 17 Jahre alt und ist mittlerweile 18. Er wird nun zusätzlich zur Anklage wegen der Produktion des biologischen Toxins Ricin und dem Besitz von Informationen, die für eine Person nützlich sein könnten, die eine terroristische Handlung plant oder vorbereitet, angeklagt. Laut einer Erklärung der britischen Crown Prosecution Service ergeben sich diese neuen Anklagepunkte aus dem Vorfall in der Stadt Southport.
Die tragischen Ereignisse in Southport
Die drei jungen Mädchen – Bebe King (6), Elsie Dot Stancombe (7) und die 9-jährige Alice da Silva Aguiar – wurden während eines Taylor Swift-Themenkurses in Southport brutal erstochen. Dieser Angriff zählt zu den gravierendsten Übergriffen auf Kinder in Großbritannien seit Jahrzehnten. Darüber hinaus erlitten acht weitere Kinder bei dem Vorfall Stichwunden.
Ein laufender Prozess
Neben den neuen Anklagen sieht sich Rudakubana auch drei Anklagen wegen Mordes, zehn Anklagen wegen versuchten Mordes und einer Anklage wegen Besitzes eines Messers gegenüber. Dies ist eine sich entwickelnde Geschichte, die weiter aktualisiert wird.
Die Berichterstattung wurde von CNN-Journalisten Helen Regan und Maija Ehlinger unterstützt.