Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, Steve Witkoff, ist an einem umstrittenen, von den USA unterstützten Lebensmittelhilfszentrum im Gazastreifen angekommen, während sich die Hungerkrise in der Enklave weiter verschärft.
Besuch in Gaza: Hintergrund und Diplomatie
Eine israelische Quelle teilte CNN am Freitag mit, dass Witkoff an dem Hilfsstandort, der von der Gazan Humanitarian Foundation (GFH) betrieben wird, angekommen ist. Am Donnerstag erklärte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dass Witkoff gemeinsam mit dem US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, am Freitag nach Gaza reisen werde. Ziel sei es, die derzeitigen Verteilungspunkte zu inspizieren und einen Plan zur Lieferung weiterer Nahrungsmittel zu sichern sowie mit den örtlichen Bewohnern von Gaza zu sprechen, um von der kritischen Lage vor Ort zu erfahren.
Pläne zur Nahrungsmittelverteilung
Witkoff und Huckabee sollen nach ihrem Besuch den Präsidenten umgehend informieren, um einen finalen Plan für die Verteilung von Lebensmitteln und Hilfsgütern in die Region genehmigen zu lassen. Leavitt fügte hinzu, dass das Weiße Haus weitere Details bereitstellen wird, „sobald dieser Plan genehmigt und vom Präsidenten der Vereinigten Staaten akzeptiert wird.“
Ein historischer Besuch
Dies markiert Witkoffs zweiten Besuch im Gazastreifen. Kurz nach dem Amtsantritt von Donald Trump im Januar 2025 war Witkoff bereits in der Enklave, womit er der erste US-Beamte war, der seit über einem Jahrzehnt dorthin reiste.
Diese Geschichte entwickelt sich weiter und wird regelmäßig aktualisiert.