In der letzten Episode der Reihe „Ich hab keine Ahnung von…“ besucht Reporter Dennis Strobel die Bestattung Reumiller in Hard. Ziel des Formats ist es, Einblicke in Berufe und Orte zu geben, die oft im Verborgenen agieren. Dabei wurde der vielseitige Arbeitsalltag eines Bestatters anschaulich thematisiert, wobei der Geschäftsinhaber Daniel Dalmonek sein Wissen und seine Erfahrungen teilt.

Dalmonek beschreibt die Vielzahl von Aufgaben, die zu seinem Beruf gehören. Dazu zählen sowohl das Organisieren und Tragen als auch das Dekorieren für Trauerfeiern. Im Videobeitrag wird der Leichenwagen, ein Mercedes mit einem herausfahrbaren Sargeinschub und einem Fach für Notfallkerzen und Leichensäcke, vorgestellt. Dalmonek betont, dass für jede Situation eine entsprechende Vorbereitung notwendig sei.

Der Beruf des Bestatters

Der Beruf des Bestatters, wie von der Wikipedia ausführlich dargestellt, umfasst die Überführung und Bestattung von Verstorbenen. Zu den Hauptaufgaben gehören die hygienische Totenversorgung, die Einkleidung und die Beisetzung, inklusive der Unterstützung der Hinterbliebenen bei den erforderlichen Behördengängen. In Deutschland ist dieser Beruf seit 2003 ein anerkannter Lehrberuf mit einer Ausbildungsdauer von drei Jahren.

Ein weiterer Aspekt der Bestattung ist die Bestattung des Verstorbenen in einem Sarg. Im Lager der Bestattung Reumiller wurden verschiedene Sargmodelle gezeigt, darunter ein schwerer und schlichter Kiefernsarg. Dalmonek erklärt, dass er aus Respekt sowie aus Berufsethik nicht in einen Sarg lege. Als Bestatter ist er sich der physischen Anstrengung bewusst, die mit dem Tragen von Särgen verbunden ist, da diese mit Inhalt bis zu 200 Kilogramm wiegen können. Zudem hilft er beim Aufladen von Sargdeckel, Matratze und Schrauben, um für die Beerdigung gerüstet zu sein.

Veranstaltungen und besondere Momente

Im Kontext der emotionsgeladenen Arbeit wird auch aufgezeigt, dass in vielen Fällen, unter anderem an einem einzigen Tag, in einer Kirche sowohl eine Beerdigung als auch eine Hochzeit stattfinden kann. Dalmonek berichtet aus eigener Erfahrung, dass er nach einer Hochzeit einen Sarg in die Kirche getragen hat, was die Vielseitigkeit und die emotionalen Herausforderungen seines Berufs unterstreicht.

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Besonders eindrücklich ist der Versorgungsraum unterhalb des Kirchenvorplatzes, der genutzt wird, um Verstorbene zu waschen und aufzubahren. In diesem Raum gibt es Kühlzellen, in denen die Verstorbenen bei bis zu minus 20 Grad gelagert werden können. Dalmonek verleiht seinen Aufgaben den Charakter eines „Eventjobs mit Verantwortung“, um den Angehörigen eine würdige Trauerfeier zu ermöglichen. Vor der Kirche steht ein Hänger mit Dekorationsmaterialien, die für die Trauerfeier benötigt werden, darunter Kranzständer und Weihwasserkessel.

Die Arbeit eines Bestatters ist nicht nur bedeutend, sondern verlangt auch viel Sensibilität und Empathie. In ländlichen Gebieten Deutschlands nehmen häufig auch Tischler diese Aufgabe wahr, was die enge Verbindung zwischen Handwerk und Bestattungswesen hervorhebt. Es ist ein Beruf, der dessen Bedeutung in den letzten Jahrhunderten ständig gewachsen ist und eine grundlegende Dienstleistung für die Gesellschaft darstellt.

Ein tiefergehender Einblick in die rechtlichen Aspekte rund um die Bestattertätigkeit macht deutlich, dass in Deutschland ein Gewerbeschein erforderlich ist, um diesen Beruf ausüben zu können. Dies zeigt, wie notwendig eine professionelle Herangehensweise in diesem sensiblen Bereich ist.

Für weitere Informationen zur Bestatterbranche kann die ausführliche Wikipedia-Seite konsultiert werden. Wer sich mit dem Umgang von Daten und Informationen auf Websites beschäftigen möchte, kann sich auch über die Datenschutzerklärung von Kuhlmann-Cars informieren. Abschließend bietet vol.at einen umfassenden Blick auf die Facetten des Bestatterberufs.