Heute ist der 15.05.2026, und in Freiburg im Breisgau stehen die Schultoiletten mal wieder im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Problematik ist nicht neu: stinkende Klos, bröckelnde Fassaden und fehlende Mensen sind Themen, die Schüler und Lehrer gleichermaßen belasten. Ulrich Becht, der Leiter des Immobilienmanagements, betont zwar, dass es keinen Sanierungsstau gibt, doch die Realität spricht oft eine andere Sprache. Ein gutes Beispiel sind die Toiletten an der Vigeliusschule im Stadtteil Haslach. Hier mussten die Schüler mehrere Jahre auf neue Sanitäranlagen warten – bis 2024, um genau zu sein. Die Sanierung kostete über eine Million Euro und wurde in drei Bauabschnitten durchgeführt. Ein wahrlich aufwendiger Prozess, der mit einer Bestandsaufnahme, Planung, Ausschreibung und Vergabe begann. Und dann ist da ja auch noch das Zeitfenster für lärmintensives Bauen – das ist wegen des laufenden Unterrichts und der Schulkindbetreuung ziemlich begrenzt.

Freiburg investiert insgesamt zwei Millionen Euro in die Sanierung von Schultoiletten. Schulbürgermeisterin Christine Buchheit hebt die Bedeutung von funktionierenden Toiletten für einen gelungenen Schulalltag hervor. Das städtische Gebäudemanagement (GMF) hat sich vorgenommen, die Sommerferien für Sanierungsarbeiten an Schulen, Kitas und anderen städtischen Gebäuden zu nutzen. In diesem Sommer stehen 40 Baustellen auf der Liste, darunter auch langfristige Projekte. Es ist beruhigend zu hören, dass 70% der Schultoiletten in gutem Zustand sind, auch wenn 30% nicht ganz mithalten können. Vandalismus macht den Verantwortlichen das Leben jedoch schwer; häufige Reparaturen sind die Folge.

Aktuelle Sanierungsmaßnahmen

Die Sanierung der Toiletten an den Vigeliusschulen steht kurz vor dem Abschluss. Den 650 Schülern stehen nun 26 Toilettenräume mit 30 WCs und 18 Urinalen zur Verfügung. Das Erdgeschoss der Gemeinschaftsschule hat sogar zwei Unisex-Toiletten – ein Fortschritt, der sicherlich gut ankommt. Um Vandalismus vorzubeugen, werden einsehbare WC-Vorräume und Klarglasfenster installiert. Clever, oder? Außerdem wurden Fliesen verwendet, die möglichst wenig Fugen aufweisen, um Geruchsbildung zu vermeiden. Ein bisschen Hygiene sollte schließlich sein. Buchheit hat auch kreative Ideen zur Verantwortung der Schulgemeinschaften für die Toiletten ins Gespräch gebracht. Im Herbst ist ein Workshop zur langfristigen Erhaltung der neuen WC-Anlagen geplant – das klingt nach einer sinnvollen Initiative!

In den letzten Jahren gab es mehrere Sanierungsprojekte in Freiburg, die unterschiedliche Kosten verursacht haben. Für 2025 sind bereits weitere Sanierungen an verschiedenen Schulen und Einrichtungen in Planung. Die Herausforderungen sind aber nicht nur finanzieller Natur. Matthias Aschern, Vorsitzender des Schulleitungsverbandes Niedersachsen e.V., macht deutlich, dass Vandalismus den Unterricht und die Schulgemeinschaft beeinträchtigt. Dr. Jan Arning, Hauptgeschäftsführer des Niedersächsischen Städtetages, weist darauf hin, dass die Beschädigung von Schuleigentum eine Straftat ist, die Schäden, Kosten und Verunsicherung verursacht. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, dass sowohl Schulleitungen als auch kommunale Schulträger mehr Verantwortung und Rücksichtnahme fordern.

Es ist ein spannendes Thema, das viele Facetten hat, und klar ist, dass die Zukunft der Schultoiletten in Freiburg nicht nur von den Stadtverwaltern abhängt. Es braucht auch das Engagement der Schulgemeinschaften, um ein respektvolles Miteinander in den Schulen zu fördern. Mit etwas mehr Einsicht und Verantwortungsbewusstsein könnte der Schulalltag für alle Beteiligten ein bisschen angenehmer werden. Hoffen wir, dass die laufenden Maßnahmen Früchte tragen!

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