Heute ist der 29.06.2026 und in Freudenstadt gibt es Neuigkeiten, die für viele Menschen von Interesse sind. Klaus Rückert, der ehemalige Landrat des Kreises Freudenstadt, hat kürzlich einen bemerkenswerten Schritt in seinem Leben getan: Er hat seine erste Predigt als angehender Diakon gehalten. In der St. Martin-Kirche in Herrenberg, vor etwa 80 Zuhörern, sprach Rückert über Themen wie Zweifel im Glauben, Hoffnung und die Aufgaben der Diakonie. Diese Themen sind nicht nur für ihn persönlich von Bedeutung, sondern auch für die Gemeinde, die ihn in dieser neuen Rolle willkommen heißt.

Rückert hat im vergangenen September 2025 seinen vorzeitigen Rückzug aus dem Landratsamt bekannt gegeben, nach über 15 Jahren im politischen Amt. Dieser Schritt war keineswegs spontan. Rückert möchte als „Mensch Klaus Rückert“ wirken, was ihm in seiner politischen Laufbahn oft gefehlt hat. Er beschreibt seinen Wechsel zum Diakonat als eine Art Neuanfang, um sich der christlichen Nächstenliebe zu widmen. Nach seiner erfolgreichen Karriere, in der er über 120.000 Menschen im Kreis Freudenstadt betreut hat, ist es für ihn wichtig, in seiner neuen Rolle einen Unterschied zu machen.

Ein neuer Weg in der Diakonie

Die Entscheidung, Diakon zu werden, kam nicht aus dem Nichts. Rückert hat ein theologisches Fernstudium begonnen, das er 2017 vor seiner Wiederwahl als Landrat startete. Er hat das Studium erfolgreich abgeschlossen und es als anstrengend, aber lohnend beschrieben. Diese akademische Reise verbunden mit seiner praktischen Ausbildung im Diakonat, wo er Theorie zu Bibelauslegung, Gottesdienstaufgaben und Seelsorge lernt, zeigt seinen tiefen Wunsch, in der Gemeinschaft zu wirken. Sein erstes diakonisches Projekt, ein Gesprächsangebot am Herrenberger Waldfriedhof, wird sicherlich viele Menschen erreichen.

Während seiner Amtszeit als Landrat hat er sich auch für soziale Projekte stark gemacht. Rückert war an der Unterbringung von Geflüchteten während der Corona-Pandemie beteiligt und unterstützte die Notfallseelsorge. Diese Erfahrungen bringen eine wertvolle Perspektive in sein neues Leben als Diakon mit sich. Er sieht eine Verbindung zwischen Jura und Theologie, insbesondere in der Auslegung von Regeln, die ihm helfen wird, seine Aufgaben zu verstehen und zu erfüllen.

Ein Blick auf die Zukunft

Seine offizielle Weihe zum Diakon ist für den Pfingstsamstag 2027 in der St. Martin-Kirche in Herrenberg geplant. Rückert ist sich der Herausforderungen bewusst, die er hinterlässt, darunter ein ungenehmigter Haushalt, aber er sieht optimistisch in die Zukunft. „Die Verantwortung vor Gott und den Menschen“ ist ihm wichtig, und er möchte seine Zeit als Diakon nutzen, um diese Verantwortung in der Gemeinschaft zu leben.

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Wie es scheint, ist Rückert bereit, die Ärmel hochzukrempeln und sich in seiner neuen Rolle voll und ganz zu engagieren. Die Menschen in Freudenstadt und Umgebung dürfen gespannt sein, wie sich sein Weg in der Diakonie entwickeln wird und welche positiven Veränderungen er bewirken kann. Es ist ein Schritt in eine neue Richtung, der sowohl für ihn als auch für die Gemeinschaft vielversprechend aussieht.

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