Heute ist der 3.05.2026 und wir schauen nach Lörrach, wo sich in den letzten Jahren einiges getan hat. Vor fünf Jahren wurde das Wohn- und Geschäftshaus „Lö“ eröffnet, und man kann wirklich sagen, dass es ein pulsierendes Eingangstor zur Innenstadt geworden ist. Der Bahnhofsplatz, der vorher vielleicht etwas trist wirkte, hat sich in einen lebhaften urbanen Ort verwandelt. Das ist schon bemerkenswert, wenn man bedenkt, dass die ersten Geschäfte und Gastronomiebetriebe im „Lö“ mitten in der Corona-Pandemie im Frühjahr 2021 eröffnet haben. Oberbürgermeister Jörg Lutz und Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdic bewerten das Projekt als durchweg erfolgreich. Und die Stadtverwaltung hebt die hohe städtebauliche Qualität des neu gestalteten Areals hervor. Man könnte fast sagen, dass das „Lö“ der neue Herzschlag der Stadt ist.

Das Gebäude bietet eine beeindruckende Nutzfläche von rund 10.000 Quadratmetern für Handel und Dienstleistungen sowie 59 Wohnungen. Die Geschäfte sind von außen zugänglich, was die städtebauliche Eingliederung fördert. Das ist klug, denn so wird das „Lö“ auch abends belebt – die Wohnungen sorgen dafür, dass hier immer etwas los ist. Zudem hat die Stadt rund 4,7 Millionen Euro in den öffentlichen Raum um das „Lö“ investiert. Der Investor hat sich mit einer mittleren sechsstelligen Summe beteiligt und zusätzlich flossen 1,2 Millionen Euro aus einem städtebaulichen Förderprogramm. Ein echter Kraftakt, der sich auszuzahlen scheint!

Herausforderungen und Chancen

Doch nicht alles läuft rund. Die Gastronomie und Einzelhändler berichten zwar von steigenden Umsätzen, aber Herausforderungen wie Ladendiebstahl und Störungen durch Randgruppen sind ebenfalls präsent. Die Stadtverwaltung ist sich dessen bewusst und arbeitet an Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Man kann nur hoffen, dass diese Probleme bald in den Griff bekommen werden. Es ist schließlich wichtig, dass sich die Menschen hier wohlfühlen.

Ein weiterer Aspekt, der die Einkaufsstadt Lörrach stärkt, ist das neue Märkte- und Zentrenkonzept. Laut diesem Konzept zieht die Innenstadt 48% mehr Kaufkraft aus dem Umland und der Schweiz an, als die Stadtbevölkerung allein. Ein Zentralitätswert von 1,48 spricht Bände! Das zeigt, dass das „Lö“ und die städtebaulichen Maßnahmen am Bahnhofsplatz, in der Palm- und Turmstraße, die Einkaufsumgebung erheblich verbessern. Dafür sorgt auch die hohe Verkaufsflächenausstattung je Einwohner, die in Lörrach weit überdurchschnittlich bleibt. Besonders bemerkenswert ist, dass rund 80% der Verkaufsflächen für wichtige Sortimente wie Bekleidung, Schuhe und Spielwaren in der Innenstadt zur Verfügung stehen.

Der Blick nach vorn

Die Stadt steht vor Herausforderungen, besonders angesichts des Rückgangs von Einzelhandelsbetrieben in Deutschland, vor allem bei den kleinen Geschäften. Auch der Umsatzanteil von Schweizer Kunden ist stabil, während der Anteil aus Weil am Rhein rückläufig ist – möglicherweise aufgrund der neuen Dreiländergalerie. Nächste Schritte sind bereits geplant: Im März 2025 wird der Gemeinderat einen Konzeptentwurf zur Überprüfung der Sortimentsliste und Steuerungsstrategie beraten. Das klingt nach einem klaren Plan für die zukunftsfähige Entwicklung der Innenstadt!

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Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das „Lö“ und der Bahnhofsplatz weiter entwickeln werden. Schließlich ist das „Lö“ nicht einfach nur ein neues Gebäude, sondern ein wichtiger Baustein in der Stadtentwicklung, der die Verbindung zwischen Nordstadt und Zentrum stärkt – ohne dabei in Konkurrenz zum traditionellen Zentrum rund um den Alten Markt zu stehen. Wer hätte gedacht, dass die Stadt Lörrach so viel Dynamik entfalten würde?