Heute ist der 27.05.2026 und wir richten unseren Blick auf das innovative Geschehen in Lörrach, Deutschland. Vor kurzem fand im Innovationszentrum Innocel ein Tag der offenen Tür statt, der zahlreiche Besucher anlockte. Hier konnten die Interessierten die Räumlichkeiten des ehemaligen KBC-Gebäudes besichtigen, das einst die größte Stoffdruckerei Europas war. Die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Lörrach, Marion Ziegler-Jung, übernahm die Führung und vermittelte spannende Einblicke in die Geschichte des Gebäudes, das in den 1920er Jahren erbaut und mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Besonders beeindruckend ist der über 100 Jahre alte Kamin, der dem Gebäude einen historischen Charme verleiht.
Im Innovationszentrum Innocel haben 36 Firmen verschiedener Größen, darunter Pharma- und medizintechnische Unternehmen sowie ein Hersteller biologischer Produkte, ihren Platz gefunden. An diesem Tag waren auch alle 21 Zukunft.Räume in der Umgebung geöffnet, was den Besuchern die Möglichkeit gab, mehr über die innovativen Entwicklungen in der Region zu erfahren. Einige Räume im Innocel sind noch unvermietet, was Platz für Jungunternehmer schafft, die frische Ideen einbringen möchten. Historische Fotografien und Artefakte der KBC wurden im Gebäude ausgestellt, darunter spannende Stoffdesigns und Holzmodelle, die die wechselvolle Geschichte des Unternehmens illustrieren.
Ein Blick in die Zukunft der Arbeit
Das Gebäude selbst ist mit modernen Küchen und Konferenzräumen auf jedem der drei Stockwerke ausgestattet. Im dritten Stock befindet sich der „Zukunft-Raum“, der für größere Veranstaltungen genutzt werden kann und auch Entwurfs-Modelle von Nachwuchsarchitekten für einen geplanten Pavillon neben dem Innocel präsentiert. Diese Kombination aus Geschichte und modernem Arbeiten schafft eine inspirierende Atmosphäre für alle, die dort tätig sind.
Das Konzept von Co-Working-Räumen, das auch in anderen Städten des Schwarzwalds wie Waldshut-Tiengen, Freiburg und Offenburg zu finden ist, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Laut den neuesten Trends werden Co-Working Spaces in Deutschland bis 2026 weit verbreitet sein. Diese bieten flexible Arbeitsplätze, Meetingräume und Büros ohne langfristige Mietverträge. Besonders in großen Städten wie Berlin, München und Frankfurt sind solche Angebote bereits sehr gefragt. Wezoo, ein Anbieter von Co-Working-Spaces, listet eine Vielzahl von flexibel buchbaren Räumen, wobei die Preisspanne zwischen €24 und €236 pro Stunde liegt.
Co-Working im Wandel
In einem Co-Working Space kann man nicht nur einen Arbeitsplatz für einen Tag oder mehrere Stunden mieten, sondern auch von der flexiblen Nutzung profitieren. Hotdesks kosten etwa €25 bis €45 pro Tag, während Tagesbüros zwischen €60 und €140 liegen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Flexibilität und keine langfristigen Verpflichtungen! In München und Frankfurt sind die Preise zwar höher, dennoch bleibt das Angebot attraktiv für alle, die einen kreativen und dynamischen Arbeitsort suchen.
Das Innovationszentrum Innocel in Lörrach ist also nicht nur ein Ort, an dem die Vergangenheit lebendig gehalten wird, sondern auch ein Raum, der zukunftsweisende Ideen und innovative Ansätze fördert. Wer mehr über die Angebote und Möglichkeiten im Innocel erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Webseite der Wirtschaftsförderung Lörrach hier.
Ein Besuch im Innocel und der Austausch mit den dort ansässigen Unternehmen könnten für viele Jungunternehmer eine spannende Inspirationsquelle sein. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Co-Working-Landschaft in Deutschland entwickeln wird, aber eines ist sicher: Orte wie das Innocel sind ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung.
