Am Freitag, dem 26. Juni, wird der Marktplatz in Tauberbischofsheim zum Schauplatz einer spannenden Veranstaltung. Von 8 bis 13 Uhr findet hier ein Informationsstand über Hitzeschutz statt, organisiert von der Energieagentur Main-Tauber-Kreis, dem Klimaschutzmanager der Stadt Tauberbischofsheim, Alexander Stiller, und der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Die Teilnahme ist kostenlos, was für viele sicherlich ein willkommener Anreiz ist.

Der Fokus der Veranstaltung liegt auf dem wichtigen Thema Hitzeschutz für Gebäude. Praktische Tipps zur Verschattung, Dämmung und zum sommerlichen Wärmeschutz werden angeboten. Wer schon immer mal wissen wollte, wie man Materialien und Oberflächen hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Hitzespeicherung testen kann – hier hat man die Gelegenheit dazu! Außerdem gibt es Informationen zu den Angeboten der Verbraucherzentrale, den Tätigkeiten der Energieagentur sowie zu Themen wie Gebäudesanierung, Photovoltaik, Heizungswechsel und Fördermitteln. Das klingt doch nach einer Menge, die einem helfen kann, die eigene Wohnung auch an heißen Tagen angenehm kühl zu halten.

Tipps und Tricks für den Hitzeschutz

Die steigenden Temperaturen in den letzten Jahren machen Hitzeschutz zu einem immer drängenderen Thema. Besonders ältere, nicht wärmegedämmte Gebäude leiden unter Überhitzung. Klimaanlagen könnten zwar Abhilfe schaffen, verbrauchen aber eine Menge Energie. Effektive Hitzeschutzmaßnahmen können direkt am Gebäude umgesetzt werden. Dazu gehören äußerer Sonnenschutz bei Fenstern, nachträgliche Wärmedämmungen und sogar Pflanzen an Fassaden oder Dächern, die helfen, die Innentemperaturen zu senken.

Direkte Sonneneinstrahlung durch Fenster und Glasflächen ist eine der Hauptquellen für hohe Innentemperaturen. Außen angebrachte Sonnenschutzsysteme, wie Roll- oder Fensterläden, sind da eine clevere Lösung, um die Sonnenstrahlen abzuhalten und die Räume zu verdunkeln. Und wer es ein bisschen stylischer mag: Markisen und Sonnensegel tun nicht nur das Gleiche, sondern sehen auch noch gut aus. Eine kostengünstige Möglichkeit sind reflektierende Sonnenschutzfolien für Fenster. Sie halten die Hitze draußen, ohne dass man dafür ein Vermögen ausgeben muss.

Fördermöglichkeiten und Unterstützung

Natürlich ist es nicht nur wichtig, was man selbst tun kann. Auch staatliche Förderprogramme stehen zur Verfügung, um Maßnahmen zum Hitzeschutz zu unterstützen. Der Immobilienverband Deutschland (IVD) hebt hervor, dass helle Fassadenfarben, moderne Sonnenschutzverglasungen und Dachbegrünungen die Aufheizung von Wohngebäuden verringern können. Und das hat gleich mehrere Vorteile: Die Lebensdauer der Bausubstanz erhöht sich, und der Immobilienwert steigt.

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Wer darüber nachdenkt, solche Maßnahmen umzusetzen, kann bis zu 20 Prozent Zuschuss vom BAFA für individuelle Sanierungsplanungen (iSFP) erhalten. Außerdem gibt es zinsvergünstigte Kredite von der KfW. Das ist besonders für selbstnutzende Eigentümer mit einem Jahreseinkommen bis 90.000 Euro interessant. Wer also plant, in Hitzeschutz zu investieren, sollte sich unbedingt über die Fördermöglichkeiten informieren. Da ist der Informationsstand in Tauberbischofsheim genau die richtige Anlaufstelle!

Wenn ihr mehr Informationen braucht, könnt ihr die Energieagentur Main-Tauber-Kreis unter 09341/82-5813 kontaktieren oder die Webseite der Verbraucherzentrale besuchen. Es gibt auch monatliche kostenfreie Energieberatungen in mehreren Städten, darunter Bad Mergentheim, Grünsfeld und Wertheim. Ein Termin lässt sich ganz einfach vereinbaren – und das zu einer geringen Aufwandspauschale.

Am Freitag werden also viele spannende Informationen auf dem Marktplatz zu finden sein. Ob ihr nun Eigenheimbesitzer oder Mieter seid, es lohnt sich vorbeizuschauen! Immerhin wird uns der Sommer noch lange begleiten, und ein kühles Zuhause ist immer ein großes Plus.

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