Im Main-Tauber-Kreis dreht sich derzeit alles ums Radfahren. Die Aktion „Stadtradeln“ hat bereits beim Halbzeitstand von 295.390 zurückgelegten Kilometern für Aufregung gesorgt. Mit 2564 Radlerinnen und Radlern in 218 Teams sind die Bürger aktiv dabei, ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen. Landrat Christoph Schauder hebt hervor, wie wichtig das Engagement der Bürger für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist. Über die App oder die Webseite können die radelnden Teilnehmer ihre gefahrenen Kilometer eintragen und so dazu beitragen, die Vorjahresleistung von 543.299 Kilometern zu übertreffen. Es ist wirklich beeindruckend, wie viele Menschen sich hier zusammenfinden, um für eine bessere Umwelt zu radeln!

Nils Hofmann, der Stadtradeln-Star, ist ein echtes Vorbild. Er verzichtet drei Wochen lang komplett auf das Auto, was nicht nur seinen CO2-Fußabdruck verringert, sondern auch zeigt, dass Radfahren eine echte Alternative sein kann. Dies ist besonders wichtig, denn laut den aktuellen Statistiken verursacht der Verkehr über 22 % der bundesweiten Treibhausgas-Emissionen. Radfahren ist nicht nur gesund, sondern auch eine der klimaschonendsten Fortbewegungsarten.

Fakten und Zahlen

Die führenden Teams im Gesamtranking sind „Lernhaus Ahorn“ mit unglaublichen 13.669 Kilometern, gefolgt von „Weinig“ mit 11.324 Kilometern und den „Edelfinger Stopfzwiebeln“, die 9325 Kilometer geradelt sind. Das ist doch ein echter Ansporn für alle, oder? Die Teilnahme ist für alle möglich, die im Main-Tauber-Kreis leben, arbeiten oder zur Schule gehen. Teams müssen mindestens zwei Personen haben, Einzelpersonen werden in offene Teams eingeteilt. Das sorgt für eine tolle Gemeinschaft und motiviert die Menschen, noch aktiver zu werden.

Bis zum Ende des Aktionszeitraums am Donnerstag, dem 21. Mai, können noch Anmeldungen unter www.stadtradeln.de/registrieren erfolgen. Und das Beste? Die aktivsten Teams und Radelnden werden Ende Juli prämiert! Ein weiterer Höhepunkt ist die Sondervorstellung des Films „Besser Welt als Nie“ am 17. Mai im Roxy Kino in Wertheim. Das alles geschieht unter dem Schirm der Initiative RadKULTUR des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, welche die Aktion tatkräftig unterstützt.

Klimaschutz und Verkehr

Die Bedeutung solcher Aktionen wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass der Straßenverkehr eines der Hauptübel in Sachen Luftverschmutzung ist. Eine Person, die täglich nur 5 Kilometer mit dem Rad zur Arbeit fährt, kann jährlich etwa 365 kg CO2-Emissionen einsparen. Das ist eine Zahl, die durchaus beeindruckt und uns alle motivieren sollte, öfter mal aufs Rad zu steigen. Es ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die Natur zu genießen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Die Lärmemissionen beim Radfahren sind zudem deutlich geringer – ein Bonus für die eigene Lebensqualität!

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In Deutschland werden täglich über 257 Millionen Wege zurückgelegt, und gerade über 40 % dieser Wege sind kürzer als 5 Kilometer. Ideal also, um das Rad zu nutzen! Wenn wir über diese Zahlen nachdenken, wird klar, dass jeder von uns einen Beitrag leisten kann. Die Verlagerung vom motorisierten Verkehr zu umweltfreundlichen Alternativen wie dem Rad ist nicht nur notwendig, sondern auch möglich. Der Main-Tauber-Kreis zeigt, wie es geht – mit viel Engagement, Begeisterung und dem richtigen Spirit!