Heute ist der 30.04.2026 und die Stimmung in Mannheim ist angespannt. Am Donnerstag, um 19:30 Uhr, steht das vierte Finalspiel der PENNY DEL zwischen den Adler Mannheim und den Eisbären Berlin auf dem Programm. Trainer Dallas Eakins hat einige Personalwechsel vorgenommen, um dem Team einen frischen Wind zu verleihen. Johan Mattsson, 34 Jahre alt, wird im Tor stehen und damit Maximilian Franzreb ersetzen. Franzreb hatte in den vorherigen Runden gegen Bremerhaven und München gut überzeugt, doch in der Finalserie konnte er nicht an diese Leistungen anknüpfen.

Das Team sieht sich zudem mit weiteren Herausforderungen konfrontiert. Justin Schütz, der sich im ersten Finalspiel das Knie verdreht hat, fällt aus. Maximilian Heim wird ebenfalls nicht spielen können, da er sich im dritten Duell mit einem Foul von Kai Wissmann eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Kai Wissmann selbst wurde nach diesem Vorfall gesperrt. Tobias Fohrler, 28 Jahre alt, feiert heute seine Premiere in den diesjährigen Play-offs und ersetzt William Worge Kreü in der Abwehr. Sein Partner bleibt John Gilmour, während Hayden Shaw als siebter Verteidiger aufgestellt wird. Neu im Team ist Max Calce, ein 16-jähriger Spieler, der in dieser Saison sein Debüt in der DEL gefeiert hat und bereits zwei Treffer gegen Berlin erzielt hat. Es bleibt jedoch unklar, warum Brendan O’Donnell fehlt, der nach einem Kieferbruch früher als erwartet zurückkehrte.

Rückblick auf das erste Finalspiel

Das erste Finalspiel, das in der ausverkauften SAP-Arena stattfand, endete mit einer deftigen Niederlage für die Adler. Die Eisbären Berlin setzten sich mit 7:3 durch und führten damit in der Serie 1:0. Mannheim startete zunächst stark, hatte mehr Spielanteile und sogar ein frühes Powerplay, konnte jedoch Berlins Torwart Jonas Stettmer nicht überwinden. Im Gegenteil, die Eisbären gingen in Überzahl durch Liam Kirk in Führung und bauten diese durch Jean-Sébastien Dea und Marcel Noebels auf 3:0 aus. Im zweiten Drittel war Berlin weiterhin dominant und erzielte mit Ty Ronning und Markus Vikingstad zwei weitere Tore.

Die Adler wechselten schließlich im letzten Drittel den Torwart – Mattsson kam für Franzreb ins Spiel. Ein kleiner Hoffnungsschimmer kam durch Kris Bennett, der das erste Tor für Mannheim erzielte, gefolgt von Alex Ehl, der nach einer Strafe gegen Kai Wissmann auf 2:5 verkürzte. John Gilmour schaffte es sogar, den Rückstand auf 3:5 zu verkürzen, bevor die Eisbären mit zwei weiteren Toren den 7:3-Endstand erzielten. Das nächste Aufeinandertreffen der beiden Teams findet am Sonntag um 16:30 Uhr in Berlin statt und wird live bei MagentaSport übertragen.

Die Adler Mannheim stehen also vor einer entscheidenden Herausforderung. Die Fragen, ob die vorgenommenen Änderungen im Kader fruchten und ob sie sich von der schmerzhaften Niederlage erholen können, stehen im Raum. Die Spannung steigt und die Fans hoffen auf eine Rückkehr in die Erfolgsspur. Es bleibt abzuwarten, ob die Adler in der Lage sind, die Eisbären in ihrem Heimspiel zu überraschen und die Serie wieder spannend zu gestalten.

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