Am 13. Mai 2026 wird die Villa Rehfus in Kehl zum Schauplatz eines spannenden Austauschs über die grenzüberschreitende Zusammenarbeit am Oberrhein. Der Ortenaukreis, unter der Initiative von Landrat Thorsten Erny, hat diese Veranstaltung organisiert, um Entscheidungsträger und Vertreter grenzüberschreitender Einrichtungen zusammenzubringen. Es geht darum, die Funktionsweise der Zusammenarbeit in der Grenzregion zu beleuchten und die Strukturen, Angebote sowie Herausforderungen, mit denen die Menschen hier konfrontiert sind, zu thematisieren.
Einige der Einrichtungen, die während dieser Veranstaltung vorgestellt werden, sind der Eurodistrikt Strasbourg-Ortenau, INFOBEST Kehl/Strasbourg, das Euro-Institut und das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz. Das Ziel dieser Einrichtungen? Ganz klar: Sie möchten zeigen, wie wichtig ihre Aufgaben, Projekte und Benefits für die Bürger, Kommunen und Institutionen sind. In einer Zeit, in der die Welt immer vernetzter wird, ist dieser Austausch ein wertvolles Instrument.
„Borderwalk“ und neue Perspektiven
Ein weiterer spannender Punkt im Programm ist der „Borderwalk“ mit Hochschulprofessor Michael Frey von der Hochschule Kehl. Dabei geht es darum, sichtbare und unsichtbare Grenzlinien zu erkunden und über den gemeinsamen Lebens- und Arbeitsraum Oberrhein zu diskutieren. Hier wird nicht nur über Grenzen geredet, sondern auch über die Verbindungen, die uns über diese Grenzen hinweg zusammenbringen – und das ist für viele Teilnehmer sicherlich eine spannende Erfahrung!
Diese Veranstaltung ist Teil einer Informationsreihe des Ortenaukreises zu grenzüberschreitenden Themen. Es gab bereits eine Schulung im Frühjahr 2025, die sich mit dem politisch-administrativen System Frankreichs im Vergleich zu Deutschland befasste. Diese Schulung war ein erster Schritt, um die Vernetzung der Akteure zu stärken und die grenzüberschreitenden Strukturen greifbar zu machen.
Einblicke und Herausforderungen
Besonders bemerkenswert ist, wie diese Initiativen dazu beitragen, den Dialog zwischen den Ländern zu fördern. In einer Zeit, in der politische Spannungen und nationalistische Strömungen in Europa zunehmen, sind solche Veranstaltungen wichtiger denn je. Sie bieten nicht nur eine Plattform für den Austausch von Ideen und Erfahrungen, sondern auch für den Aufbau von Beziehungen, die auf Vertrauen und Verständigung basieren.
Der Oberrhein, mit seinen vielfältigen kulturellen und wirtschaftlichen Verflechtungen, ist ein Beispiel dafür, wie grenzüberschreitende Zusammenarbeit gelingen kann. Die Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen, aber die Chancen, die sich daraus ergeben, sind enorm. Es bleibt zu hoffen, dass solche Veranstaltungen weiterhin stattfinden, um die Menschen in der Region miteinander zu verbinden und die Zusammenarbeit zu stärken.
Die Veranstaltung in Kehl ist also nicht nur ein weiterer Termin im Kalender, sondern ein bedeutender Schritt in Richtung einer positiven, grenzüberschreitenden Zukunft für alle Beteiligten. Wir dürfen gespannt sein, welche Erkenntnisse und Impulse aus dieser Zusammenkunft hervorgehen werden. Auch wenn wir heute am 18. Mai 2026 sind, bleibt der Nachhall solcher Ereignisse oft lange spürbar.
Für weitere Informationen zu dieser Veranstaltung können Sie die offizielle Seite des Ortenaukreises besuchen hier.
