Heute ist der 8.06.2026 und im Ortenaukreis gibt es wieder spannende Neuigkeiten aus der Welt der Pflege. Der Ortenaukreis und die Pflegeberatung compass haben die Nominierungen für den etablierten Pflegepreis „pflegecompass“ eröffnet. Unter der Schirmherrschaft von Landrat Thorsten Erny zielt dieser Preis darauf ab, das Engagement von pflegenden Angehörigen, Ehrenamtlichen und verschiedenen Unterstützungsangeboten sichtbar zu machen und zu würdigen. Es ist wirklich wichtig, diese oft unsichtbare Arbeit zu würdigen!

Der Nominierungszeitraum ist zur Hälfte verstrichen – keine Panik, Vorschläge sind noch bis zum 20. Juli 2026 möglich. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben: Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich um Pflegebedürftige kümmern, und Vor-Ort-Angebote, die in Pflegesituationen unterstützen. Wichtig ist, dass die nominierten Personen oder Angebote eine Verbindung zum Ortenaukreis haben. Nominierungen können ganz einfach online über die Webseite oder auch postalisch eingereicht werden.

Preisverleihung und Abstimmung

Im Oktober findet die feierliche Preisverleihung statt. Hier entscheidet das Los über die Auszeichnungen für die Einzelpersonen – spannend, oder? Bei den nominierten Angeboten wird eine öffentliche Online-Abstimmung durchgeführt, wobei eine Jury das beste Angebot auswählt, das mit 1.000 Euro Preisgeld belohnt wird. Das klingt doch nach einer tollen Motivation für alle, die sich in der Pflege engagieren!

Die Pflegeberatung von compass ist für Pflegebedürftige und deren Angehörige kostenlos und kann bei den Pflegestützpunkten im Ortenaukreis in Anspruch genommen werden. Die Beratung ist nicht nur wichtig, sie erfolgt auch gemäß den gesetzlichen Ansprüchen und ist deutschlandweit verfügbar. Wer das Bedürfnis hat, kann sich auch telefonisch beraten lassen, und es gibt digitale Angebote, die das Beratungsangebot ergänzen. Ein echter Allround-Service!

Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige

Die Herausforderungen für pflegende Angehörige sind enorm. Sie benötigen oft Unterstützung, sei es in der Hauswirtschaft, bei der Behandlungspflege oder sogar bei der Betreuung und Beschäftigung. Hilfe in der Hauswirtschaft umfasst Dinge wie Reinigung der Wohnung, Wäschepflege, Einkaufen und Kochen – alles Aufgaben, die sich schnell summieren können. Hier können Angehörige, Freunde oder sogar bezahlte Hilfen einspringen. Professionelle Reinigungsfirmen sind ebenfalls eine Option, um etwas Druck von den Schultern zu nehmen.

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Und wenn es um die Behandlungspflege geht, so gibt es viele Möglichkeiten. Unterstützung bei der Medikamenteneinnahme, Wundversorgung oder das Anlegen von Hilfsmitteln sind nur einige der Aufgaben, die übernommen werden können. Hierbei kann die Kostenübernahme durch die Krankenkasse in Anspruch genommen werden, vorausgesetzt, es liegt eine ärztliche Verordnung vor.

Auszeiten und Freistellungen

Darüber hinaus gibt es auch die Möglichkeit, Auszeiten von der Pflege zu nehmen. Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege stehen für Pflegebedürftige in den Pflegegraden 2-5 zur Verfügung, und die Pflegekasse übernimmt die Kosten für maximal 8 Wochen im Jahr. Das kann eine richtige Erleichterung sein!

Hinzu kommt, dass Pflegepersonen sich für bis zu 10 Arbeitstage von der Arbeit freistellen lassen können, um sich um ihre Angehörigen zu kümmern. Bei einer Pflegezeit können sie bis zu 6 Monate ganz oder teilweise aus ihrem Job aussteigen. Das sind alles wichtige Regelungen, die oft nicht genug Beachtung finden.

Insgesamt zeigt sich, wie essenziell die Unterstützung für pflegende Angehörige ist, und wie vielfältig die Hilfsangebote sind. Wer mehr Informationen zu verfügbaren Diensten sucht, findet diese bei der Pflegekasse oder den Pflegestützpunkten. Es ist wichtig, sich nicht alleine zu fühlen und die vorhandenen Ressourcen zu nutzen!

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