Im Ostalbkreis, direkt hinter der Grenze zu Deutschland, gibt es einen Ort, der für Naturliebhaber und Aktivurlauber eine wahre Schatztruhe ist: das Kalte Feld. Mit 781,1 Metern über dem Meeresspiegel stellt es die höchste Erhebung der Region dar und zieht Wanderer sowie Mountainbiker mit seinen zahlreichen Wegen und grandiosen Ausblicken magisch an. Besonders reizvoll sind die vier Berggaststätten, wo man sich nach einem anstrengenden Tag mit einfachen Speisen und Getränken in uriger Atmosphäre stärken kann. Wer es eilig hat, findet die kürzesten Zugänge von Tannweiler und dem Parkplatz des Segelflugplatzes Hornberg.
Eine der beliebtesten Anlaufstellen ist das Höhen Bistro Hornberg, das seit August 2025 von Marion Baur und Jens Ohly betrieben wird. Bei sommerlichen Temperaturen kann man hier auf überdachten Terrassen oder im gemütlichen Biergarten Platz nehmen. Die Speisekarte reicht von Pinsa Romana über Wurstsalat bis hin zu Currywurst mit Pommes – da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer regionalen Produkten frönen möchte, findet hier Brot aus Herdtlinsweiler, Most aus Straßdorf und Schnaps aus Degenfeld. Das Tolle: Die Toilette bleibt selbst bei Schließung des Kiosks geöffnet!
Wandererlebnis und Hüttenvielfalt
Ein weiterer Höhepunkt ist die Skihütte des SC Degenfeld, die in etwa 25 Minuten Fußweg erreichbar ist. Hier erwartet die Gäste eine urige Atmosphäre und eine atemberaubende Aussicht auf Degenfeld und die Wallfahrtskirche Hohenstadt. Platz für 60 Gäste im Freien und 40 drinnen sorgt dafür, dass auch größere Gruppen willkommen sind. Die Speisekarte überrascht mit traditionellen schwäbischen Gerichten wie Maultaschen und Schnitzel. Wer Durst hat, kann sich ein Bier für 3 Euro gönnen – ein unschlagbarer Preis!
Unweit der Skihütte liegt das Franz-Keller-Haus, das nicht nur einfache Speisen wie Schmalzbrot und Bauernknacker anbietet, sondern auch Übernachtungsmöglichkeiten in Mehrbettzimmern und der rustikalen Villa Maus. Diese historische Wanderhütte, die 1908 erbaut wurde, ist bekannt für ihre großzügigen Grillplätze und die kinderfreundliche Atmosphäre. Kinder können auf dem Spielplatz toben, während die Erwachsenen die Zeit auf der Terrasse genießen.
Das Knörzerhaus, das zwischen den beiden genannten Hütten liegt, bietet ebenfalls eine familiäre Umgebung, auch wenn der Pächter keine weiteren Informationen preisgeben möchte. In der Gegend gibt es zudem die Egentalhütte, die Ende 2026 schließt und noch über einen Kinderspielplatz sowie eine Minigolfanlage verfügt – ein echtes Paradies für Familien!
Aktivitäten und Naturerlebnisse
Das Naturschutzgebiet Kaltes Feld ist nicht nur für seine Hütten bekannt, sondern auch für seine vielfältigen Wander- und Mountainbikerouten. Die Kaltes-Feld-Tour erstreckt sich über 15 Kilometer und ist für die ganze Familie geeignet. Wer gerne die Natur erkundet, findet hier alles: Wacholderheiden, Wiesen und Wälder laden zu Erkundungstouren ein. Besonders beeindruckend sind die malerischen Ausblicke von den Aussichtssteinen in der Nähe der Franz-Keller-Hütte, wo man bei klarem Wetter bis zu den Alpen blicken kann.
Für all jene, die die Region erkunden möchten, bietet die Ostalb eine Vielzahl von Wanderwegen, darunter auch den beliebten Skispringerweg und den Panoramaweg Aalen, der über 28 Kilometer lang ist. Die Mischung aus Tagestouren, Premiumwanderwegen und Fernwanderungen macht diese Gegend zu einem echten Wanderparadies. Ein echtes Highlight ist der Neujahrsgottesdienst in der Villa Maus, der seit über 30 Jahren Tradition hat.
Die Hütten rund um das Kalte Feld sind nicht nur Orte des Einkehren, sondern auch kulturelle Anlaufstellen, die die Geschichte und die Tradition der Region widerspiegeln. Ob beim Genießen des einzigartigen Kaltes-Feld-Tees aus lokalen Kräutern in der Franz-Keller-Hütte oder beim gemeinsamen Grillen mit der Familie und Freunden, hier wird Gemeinschaft großgeschrieben. Man spürt einfach, dass das Kalte Feld ein Ort ist, an dem Erinnerungen entstehen und die Natur in ihrer vollen Pracht genossen werden kann.
