Heute ist der 25.04.2026. Der Rastatter Curler Sixten Totzek hat sich nach seinem geplatzten Olympia-Traum neu orientiert und startet nun im Mixed-Doubles-Bereich. Ab dem 24. April 2026 wird er gemeinsam mit Kim Sutor an der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft in Genf teilnehmen. Das Duo hat erst vor wenigen Wochen mit dem Training begonnen und wird in Gruppe B auf sieben Nationen treffen, darunter auch die Bronze-Gewinner aus Italien.

Nach einer turbulenten Zeit, in der Totzek zwischen 2021 und 2023 als Skip des deutschen Curling-Teams bei drei Welt- und Europameisterschaften aktiv war, hat er sich entschieden, sich auf Mixed Doubles zu konzentrieren. Sein Ziel mit Sutor ist es, den Klassenerhalt zu sichern, ohne den Druck, sofort Medaillen gewinnen zu müssen. Nach dem internen Wettkampf um das Olympia-Ticket, den Marc Muskatewitz für sich entschied, zerbrach Totzeks Mannschaft nach der deutschen Meisterschaft im Februar 2025. Alle Teammitglieder beendeten daraufhin ihre Karriere.

Neuanfang im Mixed Doubles

Sixten Totzek spielt nun nicht mehr für seinen Heimatverein, sondern für den Curling Club Füssen. Gemeinsam mit seiner Partnerin Kim Sutor, die mit Benjamin Kapp den dritten Platz bei der DM belegte, strebt er eine Platzierung im Mittelfeld an. Dies entspricht seinem Ergebnis von 2024, als er mit Lena Kapp den elften Platz belegte. Die Vorbereitung in Baden (Schweiz) verlief jedoch durchwachsen, was die Vorfreude auf die WM nicht trüben kann. Totzek freut sich besonders auf das Duell gegen die Schweiz am Samstag um 14:30 Uhr.

In der kommenden Saison plant Totzek zudem, zusammen mit seiner Frau Vera Tiuliakova an den Olympischen Winterspielen 2030 teilzunehmen. Tiuliakova darf jedoch erst in der nächsten Saison für Deutschland spielen, was den zeitlichen Druck auf das Duo etwas mindert. Aktuell liegt der Fokus darauf, sich in der WM zu etablieren und den Klassenerhalt zu sichern.

Ein Blick auf die Konkurrenz

Das deutsche Duo wird in ihrer Gruppe auf starke Gegner treffen, was die Herausforderung erhöht. Der Druck ist allerdings gering, da es noch keine Punkte für die Olympischen Spiele 2030 zu sammeln gibt. Totzek ist optimistisch und hat klare Ziele vor Augen: „Wir möchten uns im Mittelfeld etablieren und sehen, wo wir stehen“, so der Curler.

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Die WM in Genf stellt für Totzek und sein Team eine wichtige Etappe dar, um die Weichen für zukünftige Wettkämpfe zu stellen und neue Erfahrungen zu sammeln. Die Athleten sind gespannt darauf, wie sie im internationalen Vergleich abschneiden werden. Der Fokus auf Mixed Doubles könnte sich als zukunftsweisend erweisen und Totzek neue Perspektiven im Curling eröffnen.

Für weitere Informationen und Details zu Sixten Totzeks Teilnahme an der WM, besuchen Sie bitte die Quelle.