Heute ist der 21.04.2026 und die Schachwelt blickt auf die beeindruckenden Leistungen der Frauenbundesliga in Deutschland, wo der SK Schwäbisch Hall eine historische Saison hingelegt hat. Das Team triumphierte in allen 11 Runden und erzielte dabei 54 von 66 möglichen Brettpunkten, was einem bemerkenswerten Schnitt von nur einem abgegebenen Brettpunkt pro Runde entspricht. Besonders hervorzuheben sind die Spielerinnen Bela Khotenashvili und Deimante Daulyte-Cornette, die beide in 9 Partien zum Einsatz kamen und maßgeblich zu diesem Erfolg beitrugen.

In der letzten Runde sicherten sich die Hamburger SK-Spielerinnen Monika Socko und Antonia Ziegenfuß jeweils einen halben Punkt. Socko remisierte gegen Nino Batsiashvili, während Ziegenfuß ein Remis gegen Irina Bulmaga erzielte. Diese Ergebnisse waren jedoch nicht genug, um den Hamburger SK vor dem drohenden Abstieg zu bewahren, da das Team in der Gesamtwertung hinter SK Schwäbisch Hall, OSG Baden-Baden und SC Bad Königshofen zurückfiel.

Die Endplatzierungen und der Abstieg

OSG Baden-Baden belegte den zweiten Platz, während der SC Bad Königshofen den dritten Platz sicherte, nachdem sie in der letzten Runde OSG Baden-Baden mit 3,5:2,5 besiegten. Jana Schneider remisierte gegen Dinara Wagner, während Anastasia Savina und Olga Babiy für den entscheidenden Sieg sorgten. Die Situation für den SV Hemer und Chemnitzer SC war hingegen enttäuschend, da beide Teams in der letzten Runde verloren und somit den Abstieg in die unteren Ligen hinnehmen mussten. Trotz höherer Elo-Zahlen konnte sich der SV Hemer nicht aus dem Tabellenkeller befreien.

In einem weiteren interessanten Aufeinandertreffen spielte die SG Solingen gegen den SC Kreuzberg, wobei beide Teams ohne Druck agieren konnten, da sie weder um den Titel noch um den Abstieg kämpfen mussten. Die Endtabelle und alle Partien der Runden 1-11 sind auf den entsprechenden Plattformen verfügbar.

Herausforderungen für OSG Baden-Baden

Die OSG Baden-Baden hatte in dieser Saison einige Herausforderungen zu meistern. In Runde 9 unterlagen sie dem SK Schwäbisch Hall mit 4,5:1,5, was ihre Ambitionen auf die dreizehnte Deutsche Meisterschaft stark beeinträchtigte. Der letzte Sieg der OSG gegen Schwäbisch Hall datiert aus der Saison 2021/2022. In dieser entscheidenden Partie stand nur Teodora Injac, die Ranglisten-Fünfte, aus den ersten sechs Spielerinnen zur Verfügung, während SK Schwäbisch Hall mit einer starken Aufstellung, darunter vier Spielerinnen aus Georgien, antrat. Teodora Injac, Dinara Wagner und Mai Narva konnten für OSG Remis erzielen, jedoch verloren Josefine Safarli, Anna Zatonskih und Iamze Tammert ihre Partien.

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Teamchef Thilo Gubler sieht sich häufig mit Absagen konfrontiert, was die Teamzusammenstellung erschwert. Trotz dieser Schwierigkeiten gelang der OSG in Runde 8 ein Sieg gegen die Schachfreunde Deizisau mit 4,5:1,5. Die Endrunde der Saison findet vom 17. bis 19. April beim SC 1957 Bad Königshofen statt, wo die besten Teams der Liga sich um den Titel messen werden.

Die Leistungen des SK Schwäbisch Hall und die Herausforderungen der OSG Baden-Baden bieten einen spannenden Einblick in die Dynamik der Frauenbundesliga. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Teams in der nächsten Saison schlagen werden und ob der SK Schwäbisch Hall seinen beeindruckenden Lauf fortsetzen kann.