Am 1. April 2026 hat Beatrix Andriof die Geschäftsführung der Wirtschaftsförderungs- und Standortmarketinggesellschaft Landkreis Sigmaringen mbH (WIS) übernommen. Sie tritt die Nachfolge von Dr. Bernard Kräußlich an, der die WIS bis Ende Mai unterstützen wird, um eine strukturierte Übergabe zu gewährleisten. Andriof ist Diplom-Wirtschaftswissenschaftlerin und bringt umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Wirtschaftsförderung, Projektsteuerung und Netzwerkarbeit mit. Zuvor war sie in der Stabsstelle Wirtschaftsbeauftragte und Regionalprojekte im Landratsamt Ravensburg tätig und hat auch mehrere Jahre bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen gearbeitet.

In den ersten 100 Tagen ihrer Amtszeit plant Andriof, Gespräche mit Unternehmen, Kommunen und Partnern zu führen. Schwerpunkte ihrer Arbeit werden die Fachkräftesicherung, Weiterbildung und Netzwerkstärkung sein. Besonders betont sie die Bedeutung von Bildung und lebenslangem Lernen, insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Die WIS, die 2010 gegründet wurde, arbeitet federführend mit dem Landratsamt an der Wirtschaftsförderung des Landkreises Sigmaringen und hat eine enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband Landkreis Sigmaringen (UVS) etabliert, dessen Geschäftsstelle bei der WIS angesiedelt ist. Landrätin Stefanie Bürkle, auch Aufsichtsratsvorsitzende der WIS, hebt die Bedeutung dieses Führungswechsels hervor und dankt Dr. Kräußlich für sein Engagement.

Wirtschaftsförderung im Landkreis Ravensburg

Die Rolle von Wirtschaftsförderern ist entscheidend, da sie das Bindeglied zwischen Rathäusern und Unternehmen darstellen und das Wachstum des Wirtschaftsstandorts fördern. Regelmäßige Treffen der Wirtschaftsförderer des Landkreises Ravensburg sind ein wichtiger Bestandteil dieser Arbeit. Jüngst fand ein solches Treffen im Historischen Sitzungssaal des Isnyer Rathauses statt, eingeladen von Wirtschaftsförderin Andrea Pezold. Bei diesem Treffen wurden wichtige Kennzahlen, Herausforderungen und Potenziale des Wirtschaftsstandorts thematisiert, was den Anwesenden, darunter auch Beatrix Andriof, eine wertvolle Plattform zum Austausch bot.

Diese Treffen zeigen die Notwendigkeit eines regelmäßigen Austauschs unter den Wirtschaftsförderern auf, um die Stadtentwicklung und die wirtschaftliche Lage im Landkreis effektiv zu gestalten.

Fachkräftesicherung als Schlüsselthema

Die Fachkräftesicherung ist ein zentrales Thema, das nicht nur in Sigmaringen, sondern auch in anderen Regionen wie der Lausitz von großer Bedeutung ist. Ein gut funktionierendes Fachkräftenetzwerk ist entscheidend für den Strukturwandel und die Entwicklung von Innovationen. In der Lausitz beispielsweise arbeiten Experten und Vertreter von Ministerien zusammen, um die Fachkräftesituation zu verbessern und relevante Institutionen frühzeitig in Projekte einzubinden. Die Kompetenzregion Lausitz hat sich zum Ziel gesetzt, die Fachkräftebasis zu stärken, was auch durch strategische Treffen und die Entwicklung von Projektideen unterstützt wird.

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So wird deutlich, dass die Herausforderungen in der Wirtschaftsförderung und der Fachkräftesicherung nicht isoliert betrachtet werden können. Die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren und Institutionen ist unerlässlich, um langfristig erfolgreich zu sein und Synergien zu nutzen. Dies gilt nicht nur für den Landkreis Sigmaringen, sondern für viele Regionen in Deutschland.

Für weitere Informationen zu diesem Themenfeld können Interessierte einen Blick auf die Webseite des Südkurier werfen, die einen ausführlichen Bericht über den Führungswechsel bei der WIS bietet. Auch die Seite von Isny hält spannende Einblicke in die aktuelle Wirtschaftsförderung bereit.