Heute ist der 1.06.2026 und der Blick über die Grenze nach Deutschland zeigt eine interessante Entwicklung in der kleinen Gemeinde Unterkirnach. Felix Kuentz ist der einzige Bewerber für das Bürgermeisteramt und wird am 26. Mai 2026 zur Wahl stehen. Interessanterweise äußert Kuentz Verwunderung darüber, dass es keinen weiteren Kandidaten gibt. „Ich hätte mir gewünscht, dass sich mehr Leute für dieses wichtige Amt zur Verfügung stellen“, sagt er. Dennoch scheint er gut vorbereitet zu sein; Gespräche mit verschiedenen lokalen Gruppen und Institutionen, wie dem FC, der Narrenzunft und dem Feuerwehrkommandanten, hat er bereits geführt. Auch der Ehrenbürger Bernhard Kuberczyk hat seine Unterstützung zugesichert.

Ein zentrales Thema für Kuentz ist die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde. Er plant, einen Gewerbepark auf dem ehemaligen Areal der Firma Wahl zu unterstützen. Das könnte nicht nur Arbeitsplätze schaffen, sondern auch frischen Wind in die lokale Wirtschaft bringen. Seine Prioritäten als Bürgermeisterkandidat sind Sparsamkeit und ein ausgeglichener Haushalt. Vor allem betont er die Wichtigkeit der Kindertagesstätten und Schulgebäude, die für die Zukunft der Gemeinde von entscheidender Bedeutung sind. „Die Bildung unserer Kinder hat höchste Priorität“, so Kuentz.

Tourismus und Freizeitangebote

Ein weiteres Thema, das Kuentz am Herzen liegt, ist der Tourismus in Unterkirnach. Er bedauert den Weggang von John Mohr aus dem Tourismusbüro, hat jedoch Vertrauen in Nadine Bähr als seine Nachfolgerin. Gleichzeitig plant er, den Talsee auszubaggern, um ihn wieder attraktiver zu machen. Das könnte ein echter Magnet für Touristen werden und den Ort lebendiger gestalten. Das Aqualino bleibt unterdessen vorerst geschlossen, bis die finanziellen Rahmenbedingungen geklärt sind. Kuentz zeigt sich optimistisch, dass sich hier bald eine Lösung finden wird.

Als parteiloser Kandidat möchte Kuentz für alle Bürger da sein. „Ich will die Menschen in Unterkirnach zusammenbringen und einen Dialog führen“, erklärt er. Dabei denkt er auch an die Zugänglichkeit des ehemaligen Klosterareals Maria Tann und plant Gespräche mit den Besitzern. Mit seiner Lebensgefährtin wohnt Kuentz in Nußbach und beide haben eine positive Einstellung zur Gemeinde und deren Entwicklung. „Wir fühlen uns hier zu Hause“, sagt er lächelnd.

Ein Aufruf zur Wahlbeteiligung

Kuentz ermutigt die Bürger zur Wahl und hebt den Zusammenhalt im Ort hervor. Es ist ihm wichtig, dass die Menschen aktiv an der Gestaltung ihrer Gemeinde teilnehmen. „Gemeinsam können wir viel erreichen!“ Ein Aufruf, der hoffentlich zahlreiche Bürger motiviert, sich mit den Themen der Gemeinde auseinanderzusetzen. Die Wahl am 26. Mai 2026 könnte einem neuen Kapitel in der Geschichte Unterkirnachs den Weg ebnen, und man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

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