Im Zollernalbkreis rumort es – und das nicht nur wegen der jüngsten Umstrukturierungen in der Müllabfuhr. Die Firma Bogenschütz aus Grosselfingen hat die Verantwortung für die Müllentsorgung übernommen und damit das Chaos auf den Straßen beendet. Die vorherige Entsorgungsfirma konnte den Anforderungen nicht gerecht werden, was zu Unsicherheit und Unzufriedenheit in der Bevölkerung führte. Doch mit der neuen Organisation scheint alles wieder ins Lot gekommen zu sein. Die Straßen sind wieder sauber, und die Bürger können aufatmen.
Zusätzlich hat das ortsansässige Busunternehmen Wiest und Schürmann einen wertvollen Beitrag zur Stabilität im Stadtverkehr geleistet. Das Zusammenspiel dieser beiden Dienstleister zeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Infrastruktur für das tägliche Leben der Menschen ist. So kann man also sagen, dass die Bewohner des Zollernalbkreises nun wieder mit einem Lächeln zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren können. Die EU-Bestimmungen fordern eine Ausschreibung für solche Dienstleistungen, und genau das wurde hier erfolgreich umgesetzt. Quelle.
Neuer Abfallkalender 2026
Mit Beginn des Jahres 2026 wird die Bogenschütz Entsorgung & Recycling GmbH die Abfuhr der Restmüll- und Biotonnen im gesamten Zollernalbkreis übernehmen. Die neuen Abfuhrtage gelten in fast allen Gemeinden, was für viele eine willkommene Erleichterung darstellt. Die Restmüll- und Bio-Behälter werden weiterhin alle 14 Tage geleert, wobei sich die Leerzeiten geändert haben. Das bedeutet, dass verschiedene Fahrzeugtypen – eines für Restmüll und eines für Bioabfälle – zum Einsatz kommen. Ein klarer Vorteil, wenn man bedenkt, dass die 1100-Liter-Restmüllbehälter am selben Tag geleert werden wie die kleineren 80- und 240-Liter-Tonnen.
Der Abfallkalender für das Jahr 2026 wird zwischen dem 29. November und 12. Dezember 2025 verteilt – eine praktische Sache, denn jeder Haushalt im Zollernalbkreis erhält diesen direkt von der Deutschen Post. In einer teiladressierten Form, versteht sich. Wer den Kalender bis zum 15. Dezember 2025 nicht erhalten hat, kann sich beim Landratsamt melden. Das Ganze ist auch online einsehbar, was heutzutage natürlich ein Muss ist. Die Abfuhrtermine können ganz einfach in persönliche Kalender übertragen werden oder sogar in der App „Abfall ZAK“ abgerufen werden. So bleibt jeder gut informiert!
Ein Blick auf die Abfallwirtschaft
Die Abfallwirtschaft in Deutschland hat sich seit 1972 gewaltig gewandelt. Vom bloßen Beseitigen von Abfällen hin zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft, die darauf abzielt, natürliche Ressourcen zu schonen und eine umweltverträgliche Abfallbewirtschaftung zu fördern. Die Fünfstufige Abfallhierarchie stellt sicher, dass Abfälle nicht nur entsorgt, sondern auch verwertet werden: von der Vermeidung über das Recycling bis hin zur Beseitigung. Es ist wichtig, Abfälle getrennt zu sammeln, um die stofflichen Potenziale optimal zu nutzen.
Die gesetzlichen Vorgaben, die seit 2015 bestehen, fordern eine getrennte Sammlung von Altpapier, Altglas, Kunststoffabfällen und Bioabfällen. Auch Elektrogeräte und Altbatterien fallen darunter. Das ist nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung, um die Umwelt zu entlasten. In Deutschland fallen jährlich rund 350 Millionen Tonnen Abfall an, wobei Bau- und Abbruchabfälle den größten Anteil ausmachen. Doch die Technologisierung und die Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft sind auf einem hohen Niveau, was Hoffnung gibt, dass die Entsorgungsverfahren ständig verbessert werden. Quelle.
