In Osterholz-Scharmbeck gibt es Neuigkeiten, die für Schüler, Lehrer und die ganze Stadt von Bedeutung sind. Der Bau einer neuen Integrierten Gesamtschule (IGS) hat nach langen Planungen endlich begonnen. Es ist ein Schritt, der nicht nur die schulische Landschaft, sondern auch die Gemeinschaft verändern könnte. Der Spatenstich wird voraussichtlich noch vor den Kommunalwahlen im September erfolgen, was die Vorfreude auf das Projekt nur noch steigert.

Die neue IGS wird als zwei- bis dreigeschossiger Stahlbetonskelettbau mit einer ansprechenden Holzfassade und modernen Holz-Aluminium-Fenstern realisiert. Die Baufläche ist mit fast 14.000 Quadratmetern großzügig bemessen, während die Außenanlagen sogar etwa 41.000 Quadratmeter umfassen. Der Einzug der Schüler und Lehrer ist für die Sommerferien 2028 geplant, was bedeutet, dass bis dahin viel zu tun ist!

Ein modernes Konzept für die Zukunft

Das neue Schulgebäude wird nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Begegnung. Es bietet Platz für eine vierzügige Sekundarstufe I und eine fünfzügige Sekundarstufe II. Eine zentrale Erschließungsachse wird alle Bereiche des Gebäudes miteinander verbinden. Die Ausstattung ist ebenfalls beeindruckend: Geothermie, eine Photovoltaikanlage und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sollen für ein angenehmes Lernklima sorgen. Dazu kommt ein flächendeckendes WLAN, das Schüler und Lehrer in der heutigen digitalen Welt dringend benötigen.

Die bestehende Mensa wird saniert, während die Gebäude M56 und der Sporthallenneubau erhalten bleiben. Die Abbrucharbeiten der alten Sporthalle und Mehrzweckhalle sind bereits abgeschlossen. Die Projektsteuerung liegt in den Händen der Hitzler Ingenieure GmbH, während die Architekten von Schröder-Architekten das Ganze planen. Die Baugenehmigung wurde im August 2025 erteilt, was zeigt, dass man hier wirklich mit Bedacht vorgeht. Schließlich soll das neue Gebäude nach dem „Effizienzgebäude 40“-Standard errichtet werden, mit dem Ziel, Fördermittel über das KFW-Programm „Klimafreundlicher Neubau – Kommunen“ zu beantragen.

Ein Blick auf die IGS

Die IGS Osterholz-Scharmbeck, die seit 1993 als integrierte Gesamtschule fungiert, hat sich bereits einen Namen gemacht. Sie ist eine Ganztagsschule, die allen Schülern der Stadt offensteht und eine inklusive Ausrichtung hat. Vielfalt wird hier großgeschrieben, und es erfolgt keine Trennung in Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Stattdessen wird ein flexibles pädagogisches Konzept angeboten, das individuelles Lernen fördert. Von Hauptschulabschlüssen bis hin zum Abitur – alles ist möglich!

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Wert gelegt wird auch auf eine vertrauensvolle Lernatmosphäre, Teamgeist, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein. Die Schule nutzt moderne Unterrichtsformen und bietet zahlreiche Projekte sowie außerunterrichtliche Angebote an. Diese Unterstützung soll den Schülern helfen, ihren Bildungsweg erfolgreich zu gestalten, sei es zur Oberstufe, einer Berufsausbildung oder anderen Perspektiven. Interessierte Lehrkräfte haben die Möglichkeit, Teil dieses engagierten Teams zu werden. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Schule verfügbar (igs-ohz.de).

Schulbau im Wandel

Der Bau dieser neuen IGS ist Teil einer größeren Bewegung hin zu einer Qualitätsoffensive im Schulbau. Es geht darum, nachhaltige und innovative Lernumgebungen zu schaffen, die den Bedürfnissen der Schüler gerecht werden. Klare Qualitätskriterien, ein pädagogisch-räumliches Konzept und eine grundlegende Strukturreform sind erforderlich, um zukunftsfähige Schulen zu realisieren. Dies erfordert nicht nur effizientere und transparentere Prozesse, sondern auch einen direkten Austausch mit Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung. Schließlich soll das Bewusstsein für die Bedeutung von qualitätsvollem Schulbau gestärkt werden.

In Osterholz-Scharmbeck heißt es also: Auf in eine neue Ära! Die Vorfreude auf die neue IGS ist spürbar – und die Hoffnung, dass sie nicht nur ein Gebäude wird, sondern ein Ort, an dem Schüler ihre Talente entfalten und gemeinsam wachsen können. Mehr Informationen zu diesem spannenden Projekt finden Sie in der vollständigen Berichterstattung des Weser-Kuriers.

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