Im Landkreis Aichach-Friedberg steht die diesjährige Aktion „Stadtradeln“ vor der Tür, und das mit einem besonders spannenden Programm! Vom 13. Juni bis zum 3. Juli haben alle Radlerinnen und Radler die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Egal, ob man im Landkreis wohnt, arbeitet, zur Schule geht oder einem Verein angehört – jeder kann mitmachen. Das Ziel? Möglichst viele Kilometer sammeln und ein starkes Zeichen für mehr Radverkehr und Klimaschutz setzen! Neben dem Landkreis sind auch die Städte Friedberg, Mering und Kissing mit von der Partie.
Die Anmeldung erfolgt ganz unkompliziert online unter www.stadtradeln.de/registrieren. Hier kann man entweder einem bestehenden Team beitreten oder selbst ein neues Team gründen. Wer allein unterwegs ist, kann im „offenen Team“ seiner Kommune mitradeln. Super praktisch! Für die Technik-Fans gibt es die Stadtradeln-App, mit der die gefahrenen Strecken getrackt und dem persönlichen Nutzerkonto gutgeschrieben werden können. So behält man den Überblick über seinen Fortschritt.
Schulradeln und Fotowettbewerb
Besonders spannend ist das parallel stattfindende Schulradeln. Hier können Schülerinnen, Schüler, Eltern und das gesamte Schulpersonal teilnehmen. Das fördert nicht nur die Mobilität, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl! Und für all diejenigen, die gerne kreativ sind: Es gibt einen Fotowettbewerb! Gesucht werden die besten, kreativsten oder lustigsten Momente rund ums Radfahren. Die Bilder können online unter www.lra-aic-fdb.de/mobilitaet-oepnv und www.stadtradeln.de/landkreis-aichach-friedberg eingereicht werden. Die drei Gewinner dürfen sich jeweils über einen Gutschein der Spezialitätenwirte im Wert von 20 Euro freuen. Das klingt doch nach einer tollen Motivation!
Natürlich ist es wichtig, dass alle Teilnehmer sich auch der digitalen Welt bewusst sind. Wer beispielsweise die sozialen Medien wie Youtube, Facebook oder Instagram nutzt, sollte wissen, dass beim Verlassen des geschützten Bereichs der Website der Stadt Aichach der Datenschutz nicht mehr gewährleistet werden kann. Das ist ein Hinweis, den man nicht ignorieren sollte. Nutzer haben die Möglichkeit, mit der Weiterleitung einverstanden zu sein oder sie abzulehnen. Es ist also sinnvoll, sich hier Gedanken zu machen!
Radverkehr und Klimaschutz
Die Bedeutung des Radfahrens wird vor allem durch aktuelle Statistiken unterstrichen. Im Jahr 2020 machten Rad- und Fußverkehr etwa 40 Prozent der Wege in Deutschland aus. Das sind beeindruckende Zahlen! Und es wird noch besser: 44 Prozent der Menschen nutzen regelmäßig das Fahrrad – ein Anstieg von sechs Prozentpunkten seit 2015. Sogar während der Corona-Pandemie hat die Nutzung des Fahrrads zugenommen. Das zeigt, dass das Fahrrad längst nicht mehr nur ein Freizeitmittel ist, sondern auch als ernstzunehmender Ersatz für das Auto dient.
Um die Radinfrastruktur weiter auszubauen, wurden im Rahmen des Klimaschutzprogrammes 2030 Programme mit 900 Millionen Euro aus dem Klimapaket initiiert. Zudem wurde das Sonderprogramm „Stadt und Land“ um 300 Millionen Euro aufgestockt. All diese Maßnahmen zielen darauf ab, das Radfahren attraktiver und sicherer zu machen. Und das kommt nicht von ungefähr, denn die Novellierung der Straßenverkehrsordnung 2020 hat einige fahrradfreundliche Rahmenbedingungen geschaffen, wie zum Beispiel Mindestabstände beim Überholen oder Halteverbote auf Radwegen.
Insgesamt zeigt sich, dass das Radfahren nicht nur gesund und umweltfreundlich ist, sondern auch eine kostengünstige und flexible Mobilitätsalternative darstellt. Mit dem Stadtradeln wird das Ganze nun auch noch in einem kommunalen Rahmen gefördert. Also, auf die Sättel, fertig, los!
