Am 26. April 2026 veröffentlichte die Autorin Magdalena Aberle auf innsalzach24.de einen Artikel, der anlässlich des bevorstehenden Tags des Lokaljournalismus am 5. Mai die junge Generation in Mühldorf und Altötting ansprechen möchte. Ziel ist es, die Wünsche und Ideen der Jugendlichen im Alter von 16 bis 23 Jahren für ihre Region zu erheben. Der Aufruf erfolgt im Kontext von beobachteten Missständen wie leerstehenden Geschäften und der Schließung des beliebten Sinners Clubs, was die Freizeitgestaltung für junge Menschen stark beeinträchtigt hat.

Ein zentrales Anliegen ist die Bekämpfung der Langeweile beim Feiern, die viele Jugendliche empfinden. Zudem wird auf die hohen Wohnkosten hingewiesen, die für junge Menschen eine Hürde darstellen. Die Volontärinnen und Volontäre der OVB Heimatzeitungen und innsalzach24.de fungieren hierbei als Sprachrohr der Jugend. Um Ideen und Anliegen zu sammeln, wird zur Kontaktaufnahme über WhatsApp, Instagram und TikTok aufgerufen. Die WhatsApp-Nummer 0162 261 5901 sowie die Instagram-Handles @rosenheim24, @chiemgau24, @innsalzach24, @BGLand24, @wasserburg24 und @ovb_heimatzeitungen stehen zur Verfügung, ebenso wie der TikTok-Handle @die24er.

Der Wert des Lokaljournalismus

Der Lokaljournalismus hat in diesem Kontext eine unverzichtbare Bedeutung. Er rückt lokale Themen und Anliegen in den Fokus und konfrontiert Entscheidungsträger mit den Fragen, die den Alltag der Menschen betreffen – sei es der Bau eines Skateparks oder Maßnahmen gegen den Klimawandel. Dies zeigt sich auch in der Initiative des KJR Mühldorf, die über das Projekt „MedienMobil“ zusätzliche Impulse zur Förderung der Medienkompetenz unter jungen Menschen setzt. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des KJR Mühldorf unter MedienMobil.

Die Bedeutung des Lokaljournalismus wurde auch auf der CORRECTIV.Lokal Konferenz am 10. und 11. Mai 2025 in Erfurt hervorgehoben. Über 350 Medienschaffende und Personen aus dem Lokaljournalismus diskutierten über die Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist, darunter der sinkende Einfluss und das Vertrauen in Lokalmedien. Die Konferenz bot Fortbildungen, Netzwerkmöglichkeiten und Debatten, die den Fokus auf notwendige Veränderungen im Lokaljournalismus richteten.

Forderungen für die Zukunft

Die Ergebnisse der Konferenz unterstreichen die Wichtigkeit, die journalistische Arbeit zu stärken. Wichtige Forderungen beinhalten die Stärkung von Recherchen, die Förderung von Dialogen zwischen Journalisten und der Community, sowie die Schaffung von analogen Begegnungen mit dem Publikum. Diese Aspekte sind entscheidend, um die Attraktivität des Berufs zu erhöhen und die Vielfalt in den Medien zu fördern. Die Diskussionen und Erkenntnisse werden bei CORRECTIV und im Magazin journalist veröffentlicht, um Entscheidungsträger in Medienhäusern zu erreichen.

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Insgesamt zeigt sich, dass der Lokaljournalismus nicht nur ein wichtiger Bestandteil der Demokratie ist, sondern auch eine Plattform für die Stimme der Jugend in Mühldorf und Altötting bieten kann. Der Aufruf zur Kontaktaufnahme durch die jungen Menschen ist ein Schritt in die richtige Richtung, um ihre Bedürfnisse und Ideen zu artikulieren und somit aktiv an der Gestaltung ihrer Region teilzuhaben.