Polizei sucht vermissten Wolfgang Schittich aus Altötting
In der beschaulichen Stadt Altötting, bekannt für ihre religiöse Bedeutung und die schön gelegenen Plätze, sorgt ein besorgniserregender Vorfall für Aufregung. Die Polizei sucht nach dem 68-jährigen Wolfgang Schittich, der am Sonntagmorgen, dem 7. Juni, die Pflegeeinrichtung Curanum verlassen hat. Seitdem ist der Rentner spurlos verschwunden und an seinen gewohnten Aufenthaltsorten nicht mehr gesehen worden. Die Mitarbeiter des Heims alarmierten umgehend die Polizei, doch eine sofort eingeleitete Fahndung blieb bisher erfolglos. Es bleibt zu hoffen, dass Wolfgang bald wiedergefunden wird.
Wolfgang Schittich ist etwa 1,80 Meter groß, hat eine hagerere Statur und lange schwarze Haare. Laut Angaben könnte er dunkel oder schwarz gekleidet sein. Um Hinweise zu seinem Aufenthaltsort zu geben, bittet die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe. Wer etwas gesehen oder gehört hat, kann sich unter der Telefonnummer 08671/9644-0 an die Polizeiinspektion Altötting wenden. Vor allem in solch angespannten Situationen ist die Mithilfe der Gemeinschaft von unschätzbarem Wert.
Vermisstenfälle in Deutschland
Die Suche nach vermissten Personen ist ein ernstes Thema, das viele Menschen betrifft. In Deutschland ist das Bundeskriminalamt (BKA) für die Bearbeitung solcher Fälle zuständig. Das BKA, gegründet 1951, hat die Aufgabe, vermisste Personen zu suchen, unbekannte Leichen zu identifizieren und hilflosen Personen Unterstützung zu bieten. Laut den Richtlinien gilt jemand als vermisst, wenn er unerklärlich abwesend ist und eine Gefahr für Leib oder Leben angenommen wird. Dies kann sowohl bei Erwachsenen als auch bei Minderjährigen der Fall sein, wobei Letztere in staatliche Obhut genommen werden, wenn sie ihren Lebenskreis verlassen.
Die örtliche Polizei hat die Aufgabe, sofortige Suchmaßnahmen einzuleiten, besonders wenn akute Gefahr besteht. In solchen Fällen kann es zu groß angelegten Suchaktionen kommen, die oft die Bereitschaftspolizei und Rettungsdienste einbeziehen. Im Informationssystem der Polizei (INPOL) werden vermisste Personen zur Fahndung ausgeschrieben. Am 01.01.2026 waren in diesem System rund 9.100 Vermisstenfälle registriert. Über 80 % dieser Fälle klären sich innerhalb eines Monats. Das gibt Hoffnung, auch für die Angehörigen von Wolfgang Schittich.
Für die Polizei ist die Herausforderung, die Vermisstenfälle zu klären, nicht nur eine Frage der Suche, sondern auch der Koordination. Das BKA kann international koordinierte Fahndungen einleiten, wenn es nötig ist. In der Vergangenheit gab es zahlreiche Fälle, in denen vermisste Personen erfolgreich aufgefunden wurden, was zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden und der Bevölkerung ist.
Wir hoffen, dass Wolfgang Schittich bald wieder wohlbehalten zurückkehrt und bitten alle, die möglicherweise etwas wissen, sich zu melden. Jeder Hinweis kann entscheidend sein. Weitere Informationen zu Vermisstenfällen und der Arbeit des BKA finden sich auf der offiziellen Webseite des Bundeskriminalamts.
