Heute ist der 26.05.2026 und ich berichte euch von einem ganz besonderen Abend in Aschaffenburg. Die kanadische Sängerin Frazey Ford, die man vielleicht von den Be Good Tanyas kennt, hat hier im Colos-Saal ein Konzert gegeben, das so schnell niemand vergessen wird. Folk, Bluegrass, Soul und Gospel – ihre Musik ist eine wunderbare Mischung, die das Publikum sofort in ihren Bann zog. Frazey Ford, die man am 11. Februar 1973 in British Columbia das Licht der Welt erblickte, hat in der Musikszene einiges zu bieten. Ihre Soloalben, darunter das 2014 veröffentlichte „Indian Ocean“, das in Memphis entstanden ist, zeigen ihren besonderen Stil – eine Kombination aus Folk und Soul, untermalt mit Orgel- und Bläserarrangements, die an Van Morrison erinnert.

In Aschaffenburg trat sie zusammen mit Caroline Ballhorn auf, die nicht nur als zweite Stimme glänzte, sondern auch im Background singt. Die beiden Damen schafften es, eine intime Atmosphäre zu erzeugen, die die etwa 70 Minuten des Konzerts wie im Flug vergehen ließ. Songs wie „September Fields“ und „Azad“ standen auf der Setlist und wurden von den Zuhörern begeistert aufgenommen. Besonders berührend waren die Coverversionen von „Crazy Love“ und „When We Get By“ – da konnte man die Emotionen förmlich spüren.

Frazey Fords musikalischer Werdegang

Ihr Weg zur Musik begann mit den Be Good Tanyas, einem Trio, das sie als Mitglied prägte und in die Folk- und Bluegrass-Szene einführte. Ihr erstes Soloalbum „Obadiah“ wurde 2010 veröffentlicht und erntete Lob für seinen „mellow neo-soul“ und die „butterweichen Vocals“, wie Jenny Charlesworth von The Georgia Straight es treffend beschrieb. Der Titel des Albums ist übrigens eine Hommage an ihren zweiten Vornamen – benannt nach einer Katze, die einst entlief.

Frazey Ford hat sich von vielen Rhythm and Blues-Künstlern inspirieren lassen, darunter Ann Peebles und Roberta Flack. Ihre Eltern spielten eine entscheidende Rolle in ihrem Leben – der Einfluss ihres Vaters, eines amerikanischen Kriegsdienstverweigerers, und ihre Erfahrungen als Mutter haben ihren Songwriting-Stil stark geprägt. Man merkt einfach, dass ihre Musik mehr als nur Melodien sind; sie erzählt Geschichten, die tief aus ihrem Herzen kommen.

Ein Abend voller Emotionen

Das Publikum in Aschaffenburg war begeistert. Man konnte spüren, wie sehr die Leute die Verbindung zur Musik und zur Künstlerin genossen. Es war ein schöner Abend, der die Seele berührt hat. Frazey Ford hat mit ihrer Stimme und ihrer Ausstrahlung das Publikum förmlich um den Finger gewickelt. Es ist beeindruckend, wie sie es schafft, trotz der großen Bühne eine persönliche Atmosphäre zu schaffen. So etwas erlebt man nicht alle Tage!

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Insgesamt war es ein Abend, der die Vielfalt und die Tiefe der Musik von Frazey Ford in den Vordergrund stellte. Wer die Möglichkeit hat, sie live zu erleben, sollte sich das auf keinen Fall entgehen lassen. Man wird es nicht bereuen – ganz im Gegenteil, man wird mit einem Lächeln nach Hause gehen, erfüllt von den Klängen und der Energie des Abends. Mehr Infos über Frazey Ford und ihre Musik gibt es auch hier.