Heute ist der 28.04.2026 und die Gemeinde Icking im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen hat einen bedeutenden Schritt in der schulischen und sportlichen Infrastruktur gemacht. Am 26. April 2026 fand die Grundsteinlegung für eine neue Zweifachturnhalle statt, die sowohl von der Grundschule als auch vom Gymnasium genutzt werden wird. Mit Gesamtkosten von rund 9 Millionen Euro, wovon etwa 4,5 Millionen Euro durch Fördermittel gedeckt werden, ist dieses Projekt ein Paradebeispiel für gelungene Kooperationen zwischen Kreis und Kommune.

Die Turnhalle wird auf dem Gelände der Grundschule an der Wadlhauser Straße errichtet und soll nicht nur als Sportstätte dienen, sondern auch die Gemeindebibliothek beherbergen. Die Planung der Halle legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, geringen Energieverbrauch und niedrige Betriebskosten. Durch die innovative Bauweise als Holz-Beton-Hybrid mit hohem Vorfertigungsgrad wird eine moderne und umweltfreundliche Architektur geschaffen, die durch ein Schmetterlingsdach und zahlreiche Fenster besticht.

Feierliche Grundsteinlegung

Der feierliche Akt zur Grundsteinlegung wurde von Bürgermeisterin Verena Reithmann, Landrat Josef Niedermaier, dessen Nachfolger Ludwig Schmid sowie dem Architekten Alexander Pfletscher vollzogen. Im Rahmen dieser Zeremonie wurde eine Zeitkapsel befüllt, die neben einer Urkunde, Bauplänen und Münzen auch aktuelle Zeitungen und Schülerbeiträge enthielt. Die Grundschulrektorin Barbara Küst betonte die lange Wartezeit auf diese Sportstätte und die damit verbundene Bedeutung für die Schüler und die gesamte Gemeinde.

Der Festakt zog zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kirche und der Schulfamilie an. Schüler des Gymnasiums gestalteten die Veranstaltung aktiv mit, der Unterstufenchor sorgte für musikalische Unterhaltung, was die Gemeinschaft und den Zusammenhalt in Icking zusätzlich stärkte.

Nachhaltige Zukunft

Die Bauzeit für die neue Turnhalle ist auf eineinhalb Jahre veranschlagt, mit einem geplanten Abschluss der Arbeiten im Jahr 2027. Die Halle wird mit einer Wärmepumpe und einer PV-Anlage energetisch versorgt, was die umweltfreundliche Ausrichtung des Projekts unterstreicht. Bürgermeisterin Reithmann und die Landräte hoben die Notwendigkeit von Kooperationen aufgrund knapper Kassen und Ressourcen hervor, was die Realisierung dieses Vorhabens erst möglich gemacht hat.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Mit dieser neuen Sportstätte wird nicht nur die schulische Infrastruktur verbessert, sondern auch die Möglichkeit geschaffen, dass Vereine und die Gemeinschaft die Halle nutzen können. Die Grundsteinlegung symbolisiert somit nicht nur einen Bau, sondern auch das Bestreben nach einer beständigen und zukunftsorientierten Entwicklung in der Gemeinde Icking.

Für weitere Informationen und Details zu diesem Projekt, besuchen Sie bitte die Süddeutsche Zeitung oder den Merkur.