Heute ist der 8.07.2026 und in Bamberg gibt es wieder spannende Neuigkeiten, die uns direkt aus der Erlöserschule erreichen. Dort ist ein ganz besonderes Kochbuch entstanden, das den klangvollen Titel „Garten Kost“ trägt. Ein Projekt, das nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern stärkt. Ursprünglich initiiert von Judith Sander, der Fachlehrerin für Ernährung und Soziales, zeigt dieses Vorhaben, wie man mit einfachen Mitteln viel bewirken kann.

In diesem Kochbuch haben Schülerinnen und Schüler ihre kreativen Kochkünste unter Beweis gestellt – und das mit frischen Zutaten, die sie selbst im Schulgarten geerntet haben. Eine tolle Möglichkeit, um gleichzeitig das Verständnis füreinander zu fördern und die Zusammenarbeit zu stärken. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie 70 Prozent der Schüler an dieser Schule einen Migrationshintergrund haben und sich hier in einem gemeinsamen Projekt vereinen. Bei einem Ortstermin durften der Zweite Bürgermeister und Sozialreferent Jonas Glüsenkamp die kreativen Ergebnisse bestaunen.

Ein Blick ins Kochbuch

Die Rezepte im Buch sind ein wahrer Genuss – von Walnuss-Atayef über Grünkohl-Eintopf mit Graupen bis hin zu Shashuka. Jedes Gericht bringt nicht nur neue Geschmäcker auf den Tisch, sondern auch Geschichten und kulturelle Einflüsse aus den verschiedenen Herkunftsländern der Schüler. Die künstlerische Gestaltung des Kochbuchs wurde durch die Künstlerin Karin Bergdolt unterstützt, die den Schülern bei der Umsetzung ihrer Ideen half. Sie haben verschiedene künstlerische Methoden ausprobiert, darunter Schalen, Zeichnen, Stempeln und Collagen. So wurde das Kochbuch nicht nur eine Sammlung von Rezepten, sondern ein wahres Kunstwerk.

Ein besonderer Fokus wurde auf die finale Gestaltung gelegt, die eine Grafikerin übernahm. Dabei wurde auf einen sparsamen Einsatz der Druckertinte geachtet – ein kleiner, aber feiner Beitrag zur Nachhaltigkeit. Es ist schön zu sehen, wie Kunst und Engagement hier Hand in Hand gehen, was auch die Schulleiterin Elke Barth betont. Sie hebt hervor, wie wichtig es ist, solche Projekte zu fördern, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch soziale Kompetenzen stärken und das Gemeinschaftsgefühl fördern.

Das Engagement der Schüler

Jedes Jahr führt Judith Sander mit ihren Schülern ein neues Projekt im Schulgarten durch, was den Kindern die Möglichkeit gibt, nicht nur zu lernen, sondern auch aktiv zu gestalten. Diese Art von praktischem Lernen ist nicht nur lehrreich, sondern macht auch Spaß. Die Schüler ernten Gemüse, kochen gemeinsam und erleben dabei, wie ihre Arbeit Früchte trägt – und das ganz im Sinne der Initiative „MitMachKlima“, die dieses Projekt finanziell unterstützt hat.

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In einer Zeit, in der viele Menschen nach Wegen suchen, um sich mit ihrer Umwelt zu verbinden und nachhaltige Lebensweisen zu fördern, ist das Projekt „Garten Kost“ ein erfrischendes Beispiel dafür, wie Bildung und praktische Erfahrung zusammen wirken können. Es zeigt, dass der Weg vom Garten bis zum Teller nicht nur kulinarisch, sondern auch menschlich ist. Ein Projekt, das man einfach unterstützen muss!

Quellen: Fränkischer Tag

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