Taufen im Freien: Ungewöhnliche Feierlichkeiten im Dekanat Coburg
Heute ist der 11.06.2026 und wir werfen einen Blick über die Grenze nach Deutschland, genauer gesagt ins Dekanat Coburg. Dort gibt es in den Sommermonaten eine ganz besondere Art von Taufen, die sich von den traditionellen Feiern abheben. Warum nicht mal etwas anderes? Hier können Kinder und Erwachsene an außergewöhnlichen Orten getauft werden – fernab von der Kirche, wo man es vielleicht zunächst erwarten würde.
Ein echter Hingucker sind die Tauffeste, die viele Kirchengemeinden im Freien veranstalten. Ob im Garten des Gemeindehauses, im Fluss oder sogar am Teich, da ist für jeden etwas dabei! In Weitramsdorf zum Beispiel wird regelmäßig im Kirchenwald am Kastenbrünnle getauft. Dort gibt es eine kleine Kapelle, die Platz für etwa 30 Gäste bietet. Wer mag, kann sogar mit frischem Quellwasser getauft werden – das hat doch etwas ganz Besonderes, oder?
Einblicke in die Tauforte
Am 18. Juli findet in Bad Rodach eine Taufe im Kurpark hinter dem Ententeich um 10.15 Uhr statt. Hier haben Drittklässler die Möglichkeit, eine Tauferinnerung im gleichen Gottesdienst zu erhalten. Ein tolles Angebot! Und in Dörfles-Esbach wird am 5. Juli um 11 Uhr oder 14 Uhr direkt im Fluss (Itz) getauft. Das ist erfrischend anders und sorgt für unvergessliche Erinnerungen.
In Fechheim wird ebenfalls am 18. Juli um 10 Uhr im Garten des Gemeindehauses getauft. Die Veranstaltung verspricht „fröhlich, bunt, unkompliziert und kostenlos“ zu sein. Wer es lieber etwas privater mag, kann sich in Untersiemau freuen: Dort gibt es keinen festen Sommertauffest, aber die Kirchengemeinde bietet einen mobilen Taufstein für Taufen im heimischen Garten an. Das bringt die Feier direkt vor die Haustür und macht sie sehr individuell.
Informationen und Anmeldung
Für alle, die neugierig geworden sind und mehr über die Tauffeste erfahren möchten, sind die Informationen auf der Website des Dekanats zu finden: www.coburg-evangelisch.de. Dort gibt es alle Details zu den Veranstaltungen und wie man sich anmelden kann. Die Vielfalt an Orten und Möglichkeiten könnte kaum größer sein und bietet für jeden Geschmack etwas.
Solche Initiativen zeigen, dass die Kirche auch in modernen Zeiten versucht, Brücken zu schlagen und Traditionen neu zu interpretieren. Die Taufen in Coburg sind nicht nur eine religiöse Zeremonie, sondern auch ein Fest des Lebens und der Gemeinschaft. Wer weiß, vielleicht inspiriert das auch andere Regionen, ähnliche Angebote ins Leben zu rufen. Es bleibt spannend, wie sich solche Traditionen weiterentwickeln und was die Zukunft bringt.
