Heute, am 13. Mai 2026, fand im Fuggerhaus in Donauwörth die konstituierende Sitzung des neuen Donau-Rieser Kreistags statt. Ein bunter Haufen von 55 Kreistagsabgeordneten, die sich nach ihrer Wahl auf die Suche nach ihren Plätzen begaben, war versammelt. Die Stimmung war aufgekratzt, und man konnte das Flüstern und die Aufregung förmlich in der Luft spüren. Hauptthema des Tages war die Wahl der Stellvertreter des neuen Landrats Michael Dinkelmeier von den Freien Wählern (FW).

Der Kreistag wird von einer Vielzahl von Gruppierungen geprägt: Die CSU/AL-JB stellt mit 22 Abgeordneten die größte Fraktion, gefolgt von der FW/Frauenliste und der PWG/ÖDP/FDP, die beide jeweils 9 Abgeordnete haben. Auch die AfD, SPD sowie die Grünen/Linke sind mit 8, 6 und 6 Abgeordneten vertreten. Fünf Abgeordnete entschuldigten sich für die Sitzung, was die Wahl der Stellvertreter ein wenig spannender machte.

Wahl der Stellvertreter

Die Wahl selbst war ein klarer Erfolg für die neuen Stellvertreter. Jürgen Leberle von der CSU/AL-JB wurde mit 52 von 55 Stimmen als erster Stellvertreter gewählt. Martin Stegmair von der FW/Frauenliste und Gabriele Fograscher von der PWG/ÖDP/FDP folgten als zweite und dritte Stellvertreter und setzten sich dabei jeweils gegen die Stimmen der AfD durch. Ein bemerkenswerter Aspekt war ein neuer Passus in der Geschäftsordnung, der dem Landrat erlaubt, Ordnungsmaßnahmen zu ergreifen – ein Punkt, der bei der AfD auf Bedenken stieß. Dennoch war die allgemeine Atmosphäre der Sitzung von einem Gefühl des Aufbruchs geprägt.

Michael Dinkelmeier, der frisch vereidigte Landrat, sprach nach seiner Amtseinführung von einem „besonderen Moment“. Er dankte seinem Vorgänger Stefan Rößle (CSU) und stellte seine Agenda vor. Ein offenes Ohr für die Anliegen der Kreisräte zu haben, liegt ihm am Herzen, und er ist überzeugt, dass der Landkreis Donau-Ries glänzende Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft bietet. „Vertrauen, Serviceorientierung, Digitalisierung, Finanzen, Soziales und Katastrophenschutz“ sind die Schlüsselthemen, die Dinkelmeier auf seiner Agenda hat.

Ein starkes Team für die Zukunft

Leberle, der nun in seiner Funktion als erster Stellvertreter aktiv werden wird, bringt als langjähriger Bürgermeister von Reimlingen und mit seiner sechsjährigen Erfahrung im Kreistag viel Know-how mit. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt im Kreistag seien, so Dinkelmeier, essenziell für die zukünftige Entwicklung des Landkreises. Gemeinsam an einem Strang zu ziehen, scheint das Motto der neuen Amtszeit zu sein. In einem wirtschaftlich leistungsfähigen und landschaftlich attraktiven Landkreis zu arbeiten, motiviert die Akteure im Kreistag.

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Die Sitzung war nicht nur ein offizieller Akt, sondern ein bedeutender Schritt in eine neue Ära für den Landkreis Donau-Ries. Mit frischem Wind und engagierten Persönlichkeiten an der Spitze wird die Entwicklung der Region mit Sicherheit spannend bleiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Stellvertreter in der Praxis bewähren werden. Die Herausforderungen sind groß, aber die Vorfreude und die Hoffnung auf positive Veränderungen sind spürbar.

Für weitere Informationen zu den Details der Sitzung und den neuen Stellvertretern können Sie die vollständige Berichterstattung auf der Website der Augsburger Allgemeinen nachlesen.