In Ebersberg gibt es zurzeit viel Aufregung um eine ganz besondere Ausstellung, die sich mit Graffiti beschäftigt. Die Eröffnung der Schau „Graffiti And Beyond – Wandgestaltungen urbaner Provenienz“ findet am 15. Juli 2026 um 19 Uhr im Kunstverein Ebersberg statt. Das Besondere? Der Kurator Tassilo Sussmann, selbst Jahrgang 1971 und ein echter Insider der Szene, hat in seiner Jugend die Graffiti-Kultur in München und Umgebung mit einer Kamera festgehalten. Seine beeindruckende Sammlung umfasst etwa 1500 Fotos, die nun in einer einzigartigen Ausstellung präsentiert werden. Es wird spannend zu sehen, wie Sussmann die Entwicklung von einst illegal aktiven Sprühern zu anerkannten Künstlerinnen und Künstlern thematisiert. Mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung.

Die Ausstellung läuft bis zum 2. August 2026 und bietet während der Sonderöffnungszeiten des Kulturfeuers vom 15. bis 26. Juli täglich bis 22 Uhr die Möglichkeit, in die Welt der urbanen Kunst einzutauchen. Wer sich für die Hintergründe der Münchner Graffitikultur interessiert, wird hier auf seine Kosten kommen. Die Schau beschäftigt sich nicht nur mit den historischen Entstehungen, sondern beleuchtet auch die stilistischen Entwicklungen und Arbeitsweisen von Graffiti-Künstlerinnen. Und das ist noch nicht alles! Die Schau wird durch ein begleitendes Vermittlungsprogramm ergänzt, das für ein breites Publikum zugänglich ist.

Ein Blick in die Ausstellung

Besonders spannend ist die thematische Aufarbeitung der Transformation urbaner Ausdrucksformen hin zu eigenständigen künstlerischen Positionen. Sussmann legt einen speziellen Fokus auf die künstlerische Entwicklung ehemaliger Graffitiakteurinnen, die nun ihren Platz in der Kunstszene gefunden haben. Die Besucher können sich auf Archivmaterialien, fotografische Dokumentationen und Werke zeitgenössischer Künstlerinnen freuen. Das wird sicher ein Erlebnis!

Die regelmäßigen Öffnungszeiten der Ausstellung sind freitags von 18 bis 20 Uhr, samstags von 16 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 18 Uhr. Am 2. August 2026 wird die Finissage mit einem Künstlergespräch angeboten, und ich kann mir vorstellen, dass es dort einige interessante Einblicke geben wird.

Kunst für alle

Parallel zu dieser Ausstellung hat die MUCA, das Münchner Urban Art Museum, kürzlich eine neue App für Apple und Android eingeführt. Mit dieser App soll Kunst für alle zugänglich gemacht werden. Sie bietet digitale Funktionen wie Audioguides und visuelle Inhalte, die eine Orientierung im Museum erleichtern. Für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen gibt es spezielle Informationen über Wandtexte und QR-Codes, die in den Ausstellungsräumen bereitgestellt werden. Die App scheint eine hervorragende Möglichkeit zu sein, Kunst in einem neuen Licht zu erleben!

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Das Kunstverein Ebersberg wird von vielen lokalen Institutionen unterstützt, darunter der Landkreis Ebersberg, die Stadt Ebersberg und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig die Kunstszene vor Ort ist und welchen Stellenwert sie für die Gemeinschaft hat.

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