Heute ist der 3. Mai 2026, und während wir in Erlangen den Frühling genießen, gibt es spannende Neuigkeiten aus dem benachbarten Deutschland. Bayerische Großstädte gelten als die sichersten in Deutschland, so erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) mit stolz geschwellter Brust. Diese Behauptung stützt sich auf die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für 2025, die nun veröffentlicht wurde.
Als herausragende Beispiele stehen Fürth und Erlangen an der Spitze der Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. München, die pulsierende Landeshauptstadt, führt die Liste der Großstädte mit über 200.000 Einwohnern an, gefolgt von Augsburg und Nürnberg. Herrmann sieht in diesen Ergebnissen einen klaren Ausdruck der langfristigen bayerischen Sicherheitspolitik. Und das ist ja auch irgendwie beruhigend, oder?
Rückgang der Kriminalität
Die Zahlen sprechen für sich: Die Kriminalität in Deutschland ist im vergangenen Jahr um 5,6 Prozent gesunken, was die PKS 2025 belegt. Herrmann hebt hervor, dass in nahezu allen Bundesländern der Rückgang spürbar ist. Ein kleiner Lichtblick in der oft trüben Diskussion über Sicherheit. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) führt einen Teil des Rückgangs auf die Teillegalisierung von Cannabis zurück – das ist ein interessanter Gedanke! Bereinigt liegt der Rückgang bei 4,7 Prozent, und die Gewaltkriminalität hat um 2,3 Prozent abgenommen. Ein Trend, der hoffentlich anhält.
Bayern selbst hat die beste Sicherheitslage seit 1978 verzeichnet, mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, die vielen Menschen ein Gefühl von Sicherheit geben kann. Die Aufklärungsquote ist auf 66 Prozent gestiegen, was durchaus ermutigend ist.
Aber, und das ist wichtig zu betonen: Ein Viertel der Straftaten in Bayern waren Diebstahldelikte, deren Anzahl um knapp 7 Prozent zurückging. Das zeigt, dass es noch immer Herausforderungen gibt, die es zu bewältigen gilt.
Die Situation der Jugendkriminalität
Ein weiterer Aspekt, der auffällt, ist der Rückgang der Jugendkriminalität um 5,5 Prozent. Das sind 31.400 minderjährige Tatverdächtige, die in den Statistiken auftauchen. Ein Grund zur Freude, wenn man bedenkt, dass die Zahl der minderjährigen Tatverdächtigen in der Gewaltkriminalität um 3,3 Prozent und beim Diebstahl um 12 Prozent gesunken ist. Man könnte fast von einem positiven Trend sprechen!
<pAllerdings gibt es auch Schattenseiten. Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist um 5,6 Prozent auf rund 3.800 Fälle gestiegen. Das klingt nach einem echten Problem, besonders wenn man bedenkt, dass 50 Prozent dieser Taten beim Versuch geblieben sind. Und die Aufklärungsquote bei Wohnungseinbrüchen liegt bei lediglich 23,1 Prozent. Da bleibt noch viel zu tun!
Ein Blick in die Zukunft
Die AfD hat die Statistik als „Schönfärberei“ kritisiert und auf den Anstieg ausländischer Tatverdächtiger hingewiesen. Tatsächlich waren 41,7 Prozent der Tatverdächtigen nicht-deutsch. Das ist ein Thema, das in der Gesellschaft viel diskutiert wird. Die Grünen dagegen sehen den Kriminalitätsrückgang als positive Nachricht, warnen aber vor der steigenden Internetkriminalität, die trotz Rückgang der Fälle an Schadenssummen zugenommen hat – von 49 auf 56 Millionen Euro. Es bleibt also spannend!
Insgesamt zeigt sich, dass die Sicherheitslage in Bayern zwar besser geworden ist, dennoch gibt es Herausforderungen, die angegangen werden müssen. Es bleibt abzuwarten, wie die Politik auf diese Entwicklungen reagieren wird. Das Ziel, das erreichte Sicherheitsniveau zu bewahren und weiter auszubauen, ist angebracht, und wir werden die Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Wer weiß, vielleicht können wir bald noch mehr positive Nachrichten vermelden!