Verdienstmedaillenverleihung in Forchheim würdigt bürgerschaftliches Engagement
Heute ist der 22.06.2026, und in Forchheim, einer charmanten Stadt in Deutschland, fanden sich zahlreiche Bürger in der Kaiserpfalz ein, um die Verleihung der Verdienstmedaillen zu feiern. Die Oberbürgermeisterin Martina Hebendanz sprach dabei zu den Geehrten und hob die Bedeutung ihres Engagements für die Gemeinschaft hervor. Neun Mitbürger wurden mit der Verdienstmedaille der Stadt Forchheim ausgezeichnet, und die Vorschläge für diese Ehrungen wurden von einer Ehrungskommission sorgfältig vorberaten. Der Stadtrat traf den endgültigen Beschluss bereits im April.
Die Verleihung stellte eine besondere Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement dar. Die Auszeichnungen wurden in verschiedenen Kategorien vergeben: Bronze, Silber und Gold. Unter den Geehrten finden sich viele beeindruckende Persönlichkeiten, die sich über Jahre hinweg für die Gemeinschaft eingesetzt haben. So erhielten Josef Schiefer, Ulli Welz und Karola Weiß die Bronze-Medaille, während Edith Fießer, Gerhard Rossa, Christian Wilfling und Josef Freund mit Silber ausgezeichnet wurden. Die goldene Medaille ging an die beiden langjährigen Stadträte Reinhold Otzelberger und Albert Dorn.
Engagement über Jahrzehnte
Reinhold Otzelberger und Albert Dorn wurden nicht nur für ihre 48-jährige Mitgliedschaft im Forchheimer Stadtrat gewürdigt, sondern auch für ihre zahlreichen Initiativen. Oberbürgermeisterin Hebendanz, die auch der CSU angehört, verlieh ihnen die kommunale Verdienstmedaille in Gold. Dorn, der bereits 2019 mit der Ehrenmedaille in Silber ausgezeichnet wurde, hat sich als Schriftsetzer und Bewährungshelfer hervorgetan und war maßgeblich an der Gründung des Kinder- und Jugendtreffs „Nordstern“ sowie des „ÖKO-Waschhauses“ beteiligt. Otzelberger hingegen war Gründungsmitglied der GWS und organisierte den Schüleraustausch am Ehrenbürg-Gymnasium. Ein bemerkenswerter Werdegang!
Auch die weiteren Geehrten haben sich in den unterschiedlichsten Bereichen engagiert. Edith Fießer erhielt die Ehrenmedaille in Silber für ihre 24 Jahre im Stadtrat und ihr leidenschaftliches Engagement im Naturschutz. Über 40 Jahre lang war sie aktiv im Bund Naturschutz. Josef Freund, ein weiteres bemerkenswertes Mitglied, hat sich in der Freiwilligen Feuerwehr, im Roten Kreuz und in der Jagdgenossenschaft engagiert und wurde dafür mit mehreren Ehrenzeichen ausgezeichnet. Gerhard Rossa ist seit 50 Jahren mit der DLRG Forchheim verbunden und hat viele Menschen zu Wasserrettern ausgebildet. Christian Wilfling war nicht weniger aktiv und maßgeblich am Neubau des THW-Standortes beteiligt, während Uli Welz für seine über 40 Jahre ehrenamtlicher Arbeit mit Jugendlichen und Senioren ausgezeichnet wurde.
Die Bedeutung des Ehrenamts
Die Verleihung der Verdienstmedaillen unterstreicht die Wichtigkeit des bürgerschaftlichen Engagements in der Gesellschaft. In diesem Kontext ist es auch erwähnenswert, dass die Landesregierung mit einer Richtlinie zur Vergabe von Fördermitteln die Rahmenbedingungen für ehrenamtliche Arbeit verbessern möchte. Ziel ist es, die Anerkennungskultur zu stärken und gemeinnützige Organisationen, Verbände und private Initiativen zu unterstützen. Jährlich können bis zu 500.000 Euro abgerufen werden, um neue Ehrenamtliche zu gewinnen oder digitale Maßnahmen zu fördern.
Insgesamt zeigt die Ehrungsveranstaltung in Forchheim, dass bürgerschaftliches Engagement nicht nur lokal, sondern auch auf Landesebene wertgeschätzt wird. Die Geehrten verkörpern die Vielfalt und den Einsatz, die das Ehrenamt mit sich bringt. Die Stadt Forchheim kann stolz auf ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger sein, die unermüdlich zum Wohl der Gemeinschaft beitragen und damit ein Stück Lebensqualität sichern.
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