Heute ist der 18.04.2026 und in Freising, Bayern, hat die Polizei im Rahmen eines bayernweiten Blitzmarathons Geschwindigkeitskontrollen an der Westtangente durchgeführt. Diese Maßnahme diente nicht nur der Ahndung von Temposündern, sondern auch der Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer für die Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Viele Autofahrer glauben fälschlicherweise, dass auf der Westtangente nicht kontrolliert wird. Doch das Gegenteil ist der Fall: Polizist Mario Eisner-Zims hat mit einer Laserpistole Geschwindigkeitsübertretungen festgestellt, darunter einen VW Golf Kombi, der 29 km/h über dem erlaubten Limit fuhr.
Die Polizei Freising hat während des Blitzmarathons nur vier Verstöße registriert, was im Vergleich zu den fast 1300 Geschwindigkeitsverstößen in ganz Bayern eher gering ist. Der höchste Verstoß in Freising lag bei 29 km/h über dem Limit. Robert Weller von der PI Freising betont, dass die Geschwindigkeitsübertretungen oft vom Fahrer und dem Fahrzeug abhängen. Neben der Kontrolle wurde auch eine „abgesetzte Anhaltestelle“ am Eingang des Vöttinger Tunnels eingerichtet, um Temposünder direkt herauszuwinken. Sicherheitsaspekte für die Polizisten spielen bei solchen Kontrollen immer eine wichtige Rolle.
Bayernweiter Blitzmarathon im Vergleich
Der gestern und heute stattfindende Blitzmarathon ist Teil einer größeren Initiative zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Bayern. In diesem Jahr wurden beim dreizehnten Bayerischen 24-Stunden-Blitzmarathon insgesamt 10.840 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, was im Vergleich zu den 9.832 Verstößen im Jahr 2025 einen Anstieg von rund 1.000 Verstößen darstellt. Der höchste Geschwindigkeitsverstoß wurde auf der A8 bei Valley gemessen, wo ein Autofahrer mit 240 km/h in einem 100 km/h-Bereich unterwegs war, was Konsequenzen wie ein dreimonatiges Fahrverbot, ein Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg nach sich zieht.
Innenstaatssekretär Sandro Kirchner äußerte kein Verständnis für Raser, insbesondere bei angekündigten Kontrollen, und betonte die Wichtigkeit von Geschwindigkeitskontrollen im Verkehrssicherheitsprogramm. Die Polizei wird auch weiterhin Geschwindigkeitsverstöße konsequent ahnden und appelliert an die Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeitslimits ernst zu nehmen.
Europäische Speedweek und Ausblick
Zusätzlich zum Blitzmarathon findet vom 13. bis 19. April 2026 die europaweite Speedweek statt, an der sich Deutschland, insbesondere Bayern, mit verstärkten Geschwindigkeitskontrollen beteiligt. Diese Kontrollen konzentrieren sich auf Unfallschwerpunkte und Baustellen, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. Autofahrer sollten sich bewusst sein, dass Sanktionen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in Form von Bußgeldern, Punkten in Flensburg und sogar Fahrverboten drohen.
Die Bußgelder variieren je nach Schwere des Verstoßes und können bis zu 843,50 Euro bei Überschreitungen von mehr als 70 km/h betragen. Es wird empfohlen, vorausschauend zu fahren und die Geschwindigkeit an die Straßen- und Witterungsverhältnisse anzupassen. Autofahrer sollten zudem wissen, dass Blitzerwarner während der Fahrt verboten sind und bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld von 75 Euro sowie ein Punkt in Flensburg drohen.
Für weitere Informationen und eine interaktive Karte der Blitzstandorte können sich Interessierte an regionalen Online-Portalen orientieren. Die gesammelten Daten und Erkenntnisse aus dem Blitzmarathon und der Speedweek sind entscheidend für die Zukunft der Verkehrssicherheit in Bayern und darüber hinaus. Für mehr Details zu den Kontrollen und Ergebnissen des Blitzmarathons, besuchen Sie bitte den Artikel auf Merkur.de.