Eine überraschende Wende für den TSV Partenkirchen! Die Mannschaft bleibt in der Bezirksoberliga Alpenvorland, obwohl sie sportlich als Tabellenvorletzter abgestiegen waren. Grund dafür sind die Entscheidungen anderer Vereine. Der Eichenauer SV, der einst in der Regionalliga spielte, hat seine Stammformation aufgelöst und seinen Abstieg in die Bezirksliga beschlossen. Auch der TSV Sonthofen, der als Drittletzter auf dem Tabellenplatz stand, hat kein Interesse am Verbleib in der Liga gezeigt. Für die Partenkirchner bedeutet dies eine unerwartete Chance, die Hannes Bräu, der sportliche Leiter, mit Freude aufnimmt. „Wir sind bereit, das Beste aus dieser Situation zu machen“, sagt er.

Doch die kommenden Herausforderungen lassen nicht lange auf sich warten. Mit dem Rücktritt von zwei Schlüsselspielern, Maximilian Wasielewski und Thomas Bräu, sowie dem möglichen Karriereende von Anton Rieger, steht die Mannschaft unter Druck. Verletzungen von Valentin Müller und Sebastian Hofmann werden zudem große Teile der kommenden Saison in Mitleidenschaft ziehen. „Wir sind der ganz klare Abstiegskandidat Nummer eins“, so Bräu weiter. Trotzdem gibt es auch einen Lichtblick: Andreas Simon wird als gleichberechtigter Cheftrainer neben Christoph Widenmayer tätig sein. Simon bringt Erfahrungen aus der 1. Handball-Bundesliga mit und wird sich um den taktischen Bereich kümmern, während Widenmayer die organisatorischen Aspekte übernimmt.

Die Jugendförderung bleibt ein Schlüssel

Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Trainer und das Team auf die Herausforderungen einstellen werden. Die Verantwortlichen sind sich der Schwierigkeiten bewusst, aber sie sehen auch die Möglichkeit, als Außenseiter zu überraschen. In der Zwischenzeit bleibt die Jugendförderung beim TSV Partenkirchen ein wichtiger Aspekt. Die Handballzwerge und die Superminis trainieren fleißig, angeleitet von leidenschaftlichen Trainern wie Hannes Bräu und Linda Ferkau. Die Trainingszeiten sind festgelegt, und es wird in verschiedenen Altersklassen gearbeitet, um die Grundlagen für die Zukunft zu legen. Hier wird mit viel Engagement und Freude gearbeitet! Die Handballzwerge, Jahrgang 2021/22, treffen sich donnerstags von 16:30 bis 18:00 Uhr in der Dreifachturnhalle des Werdenfels-Gymnasiums, während die Superminis (Jahrgang 2019/20) freitags von 15:30 bis 17:00 Uhr in der TSVP-Ballsporthalle aktiv sind.

Aber nicht nur die Kleinsten sind aktiv. Auch die älteren Jahrgänge, wie die männliche und weibliche D-Jugend, haben regelmäßige Trainingszeiten und zeigen großes Engagement. So wird die nächsten Generation von Handballspielern Schritt für Schritt aufgebaut. Informationen zu den Trainingszeiten und Kontaktdaten sind auf der Webseite des Vereins zu finden: www.tsvp-handball.de.

Die Bedeutung des Sports in der Gesellschaft

In einem größeren Kontext spielt der Sport in der Gesellschaft eine entscheidende Rolle, wie der Sportentwicklungsbericht (SEB) zeigt. Das Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem BISp und den Landessportbünden durchgeführt wird, hat zum Ziel, die Rahmenbedingungen für Sportvereine zu verbessern und die gesellschaftliche Relevanz des Sports zu dokumentieren. Die zunehmende Zahl der beteiligten Vereine – mittlerweile etwa 20.000 – zeigt, dass der Sport fest in unserer Gesellschaft verankert ist. Solche Initiativen sind wichtig, um den Sport und die Vereine zu unterstützen, die auch in Zeiten von Herausforderungen und Veränderungen nicht aufgeben sollten.

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Die Zukunft des TSV Partenkirchen bleibt spannend, und wir sind gespannt, wie sich die Mannschaft unter den neuen Umständen entwickeln wird. Ob als Außenseiter oder nicht, der Geist und die Leidenschaft des Handballs in dieser Region werden weiterhin lebendig bleiben.

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