Erdbeerzeit im Landkreis Günzburg: Tipps und Highlights für Selbstpflücker
Die Erdbeerzeit hat endlich begonnen und das in voller Pracht! Im Landkreis Günzburg, der direkt an der Grenze zu Österreich liegt, ist der Ansturm auf die saftigen roten Früchte kaum zu übersehen. Diese kleinen, süßen Leckerbissen sind nicht nur eine beliebte Sommerfrucht, sondern gelten auch als Deutschlands inoffizielle Sommerbeauftragte. Früher hat die Saison oft erst im Juni begonnen, doch die Erdbeerernte hat sich mittlerweile auf Anfang Mai vorverlegt. Ein Grund zur Freude für alle Erdbeerliebhaber!
Die ersten Erdbeerfelder sind bereits seit Ende der Pfingstwoche für Selbstpflücker geöffnet. Eberl Erdbeeren und die Hartinger Plantage sind nur zwei der vielen Möglichkeiten, die es hier gibt. Wer gerne selbst Hand anlegt, kann sich auf den Feldern von Obstbauer Josef Kraus in Krumbach und Jettingen austoben. Diese Felder sind von Montag bis Sonntag zwischen 8.30 und 19 Uhr zugänglich. Ein paar Euro in der Tasche und schon kann es losgehen!
Die besten Tipps für die Erdbeerernte
Doch bevor man sich mit einem Körbchen auf den Weg macht, gibt es ein paar Dinge zu beachten. Nach heftigen Regenfällen sollte man lieber die Finger von den Erdbeeren lassen. Nässe schadet nicht nur dem Aroma, sondern kann auch die Früchte beschädigen. Die beste Zeit zum Pflücken ist übrigens am Morgen, wenn die Erdbeeren noch frisch und fest sind. Spankörbe sind ideal, um die Früchte zu sammeln – die Luftzirkulation verhindert, dass sie matschig werden. Und noch ein kleiner Tipp: Die Erdbeeren sollten vorsichtig mit Daumen und Zeigefinger abgezogen werden, am besten mit Stiel und Kelchblättern, um die Haut der Frucht zu schützen.
Die Erdbeerhäuschen haben in Krumbach ebenfalls schon seit dem 4. Mai geöffnet. Verkäuferin Sabine Schöppel berichtet von einem regen Andrang und einer guten Annahme des Verkaufsstands – kein Wunder, denn die Preise sind ansprechend. Bei Josef Kraus kosten die Erdbeeren 9,90 Euro pro Kilo, für Selbstpflücker liegt der Preis bei 4,90 Euro pro Kilo. Damit bleibt man im Vergleich zum Vorjahr, als die Erdbeeren noch 9,80 Euro kosteten, nahezu gleich. Die Hauptsorte in diesem Jahr ist die Verdi, gefolgt von der später reifenden Sorte Ravella.
Wo kann man Erdbeeren finden?
Im Landkreis gibt es eine Vielzahl an Erdbeerfeldern. Die Hartinger Plantage in Münsterhausen hat gleich drei Plantagen, die täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet sind. Und wenn man mal nicht nach Krumbach oder Jettingen fahren möchte, sind auch Eberl Erdbeeren in Bergheim und Bubesheim, die täglich von 8 bis 19 Uhr geöffnet haben, eine tolle Alternative. Außerdem lockt Gollmitzer’s Erdbeerhof in Günzburg, Donauried 6, mit einer Öffnungszeit von 9 bis 19 Uhr. Für die, die gerne eine größere Auswahl an Beeren haben möchten, sind Bader’s Plantagen in Haldenwang/Konzenberg genau das Richtige.
Ein Blick auf die Karte der Erdbeerfelder zeigt, dass die Auswahl im Landkreis Günzburg groß ist. Wer auf der Suche nach weiteren Selbsterntefeldern ist, kann auch die Website Selbsterntefeld.de besuchen. Dort findet man nicht nur eine Übersicht über die Felder in der Region, sondern auch die Möglichkeit, selbst Felder einzutragen oder zu registrieren. Mit ein paar Klicks kann man die nächste Erdbeerernte planen – und das ganz nach dem eigenen Geschmack!
Die Erdbeersaison wird voraussichtlich Anfang Juli enden. Also, schnell ran an die Erdbeeren! Und nicht vergessen: Erdbeeren reifen nicht nach, daher nur die roten Früchte pflücken. Wer das beachtet, kann sich auf eine süße und aromatische Ernte freuen. Die handverlesenen Früchte sind eine wahre Freude für den Gaumen – und eine tolle Möglichkeit, einen Tag im Freien zu verbringen!
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