In der Welt der Unternehmensstrategien gibt es immer wieder interessante Wendungen, die nicht nur die Beteiligten, sondern auch die Öffentlichkeit fesseln. So hat die Wanzl GmbH, ein Unternehmen, das vor allem für seine Einkaufwagen bekannt ist, eine bedeutende Umstrukturierung angekündigt. Um genauer zu sein, hat Wanzl beschlossen, einen Teil seiner Geschäftsbereiche abzuspalten und an zwei seiner langjährigen Manager zu verkaufen. Das neue Unternehmen, das diesen Bereich übernehmen wird, trägt den Namen Axovend und wird sich auf Zutrittslösungen sowie Bezahlterminals spezialisieren. Hierzu gehören unter anderem Drehkreuze und Schleusen. Die Entscheidung, den Produktbereich für Lösungen im Nicht-Einzelhandel zu verkaufen, wurde mit dem Ziel getroffen, sich verstärkt auf das Kerngeschäft zu konzentrieren. Das klingt nach einem frischen Wind in der Branche!

Die Umstrukturierung hat auch Auswirkungen auf die Mitarbeiterzahlen. Gerüchten zufolge sollen an den Produktionsstandorten in Leipheim und Kirchheim weniger Stellen gestrichen werden, als ursprünglich befürchtet. Neun Beschäftigte von Wanzl, darunter Thomas Lutzenberger und Tobias Straub, haben bereits den Schritt zu Axovend gewagt. Ein interessanter Aspekt ist, dass Ralf Aubele, der Co-Geschäftsführer von Axovend, zuvor 26 Jahre bei Wanzl tätig war. Das verleiht dem neuen Unternehmen eine interessante Dynamik, denn es hat den Charakter eines Start-ups, was kürzere Entscheidungswege und einen persönlicheren Kundenkontakt verspricht. Axovend hat seinen Vertrieb in Leipheim und führt technische Arbeiten in Loppenhausen durch, wo bereits erste Produkte für Kunden in Nordafrika lagern. Es wird also spannend, wie sich das Unternehmen weiterentwickelt!

Management-Buy-Out als Strategie

Der Verkauf an die eigenen Manager wird als „Management-Buy-Out“ (MBO) bezeichnet. Dieses Modell hat einige Vorteile, die für das Unternehmen und die Mitarbeiter von Bedeutung sind. Zum Beispiel kann ein MBO Kontinuität und Stabilität für den Betrieb gewährleisten. Da die Käuferseite während der Verhandlungen noch für die Verkäuferseite arbeitet, wird ein gewisser Interessenskonflikt sichtbar. Nichtsdestotrotz ermöglicht es, das Unternehmen an Führungskräfte zu verkaufen, die bereits mit den internen Abläufen und der Unternehmenskultur vertraut sind. Das reduziert den Aufwand für die Suche nach externen Käufern und sorgt dafür, dass vertrauliche Informationen nicht preisgegeben werden müssen – ein klarer Vorteil!

Aber wie sieht es mit der Finanzierung aus? Die Mittel für einen MBO können aus einer Mischung von Eigen-, Fremd- und Beteiligungskapital bestehen. Manchmal kommen auch private Investoren ins Spiel, die bei der Wertsteigerung des Unternehmens mitwirken möchten. Hier könnte es zu einer interessanten Dynamik zwischen den neuen Eigentümern und den bestehenden Strukturen kommen. Das Unternehmen Axovend plant sogar, Servicestützpunkte in ganz Deutschland einzurichten und strebt ein jährliches Wachstum von fünf Prozent an. Das klingt ambitioniert! Um all diese Pläne umzusetzen, soll die Mitarbeiterzahl erhöht werden, was natürlich auch für die lokale Wirtschaft in der Region von Bedeutung sein könnte.

Die Entwicklung bei Wanzl und Axovend zeigt, wie dynamisch und anpassungsfähig Unternehmen sein können. Gerade in Zeiten von Veränderungen ist es wichtig, die richtigen Entscheidungen zu treffen, um auch in Zukunft auf dem Markt bestehen zu können. Die nächsten Schritte von Axovend werden mit Sicherheit aufmerksam verfolgt werden, da sie sowohl für die Branche als auch für die Region bedeutend sein könnten. Bleiben wir gespannt, was die Zukunft bringt!

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