Renovierung des Klosters Wettenhausen: Feierliche Wiedereröffnung im September 2026
In Günzburg tut sich was, und das hat nicht nur mit dem nahenden Sommer zu tun! Im Kloster Wettenhausen, das bereits im Jahr 982 gegründet wurde, laufen die Renovierungsarbeiten auf Hochtouren. Die Schwestern des Dominikanerinnenkonvents, die seit 1865 hier leben, haben in ihre frisch hergerichteten Zellen zurückkehren können. Allerdings sind noch nicht alle Bereiche fertiggestellt – an vielen Stellen wird noch fleißig gewerkelt. Der Grund für diese umfassenden Sanierungsarbeiten? Ein maroder Gebäudekomplex, der dringend eine Auffrischung benötigte: faulige Deckenbalken, marode Elektrik und undichte Wasserleitungen waren nur einige der Herausforderungen, die es zu bewältigen galt. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels!
Am 12. September 2026 wird das Kloster feierlich wiedereröffnet, und nicht weniger als Bischof Bertram Meier wird anwesend sein. Ein großes Ereignis für die Gemeinde und alle, die sich mit dem Kloster verbunden fühlen! Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat das Kloster bereits besucht, um den Fortschritt der Renovierungsarbeiten zu begutachten. Und das ist noch nicht alles: Am gleichen Tag wird es auch einen Tag der offenen Tür geben, an dem die renovierten Räume präsentiert werden. Es wird spannend zu sehen, wie sich das alte Gemäuer verwandelt hat.
Finanzielle Unterstützung und Engagement
Das Sanierungsprojekt wird mit über 12 Millionen Euro vom Bund gefördert – eine Summe, die sich sehen lassen kann. Rund 90% dieser Mittel stammen aus Fördergeldern, während die Diözese Augsburg 3 Millionen Euro beisteuert. Weitere 3 Millionen teilen sich Freistaat, Bezirk Schwaben, Landkreis und die Gemeinde Kammeltal. Auch die Ordensgemeinschaft hat 1,2 Millionen Euro in die Hand genommen, um das kulturelle Erbe zu bewahren. Bürgermeister Thorsten Wick und Landtagsabgeordnete Jenny Schack betonen die immense Bedeutung des Klosters für die Gemeinde. Es ist ein Teil der Identität, ein Ort der Stille und der Begegnung.
Eine ehemalige Lagerhalle wird zudem zu einem Gästehaus umgebaut, das ab Juli buchbar sein soll. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, das Kloster und die Umgebung zu entdecken. Und das alles geschieht, während in der Klosterkapelle Restaurierungsarbeiten laufen, die bis Weihnachten abgeschlossen sein sollen. Georg Nüßlein, ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter, setzt sich dafür ein, dass auch der Altar der Kapelle eine Bundesförderung erhält. Es bleibt also spannend, wie sich das Kloster weiterentwickelt.
Das Erbe bewahren
Die Sanierung des Klosters Wettenhausen ist nicht nur ein lokales Projekt, sondern zieht auch die Aufmerksamkeit auf die wichtige Arbeit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Diese Förderstiftung hat sich zum Ziel gesetzt, Eigentümern von Denkmalen, die nicht in der Lage sind, ihre Gebäude allein zu erhalten, unter die Arme zu greifen. Dabei richtet sich die Unterstützung nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an private Einrichtungen, Fördervereine, Kirchengemeinden und Kommunen. Jährlich werden rund 600 Sanierungsprojekte im gesamten Bundesgebiet gefördert – ein Zeichen dafür, wie wichtig der Erhalt historischer Bausubstanz ist. Die Mittel sollen jedoch nicht die öffentliche Hand von ihrer Verantwortung entheben, sondern ergänzen die bestehenden Anstrengungen.
Insgesamt bleibt zu hoffen, dass die Wiedereröffnung des Klosters am 12. September 2026 ein Fest für alle wird – ein Fest, das die Verbundenheit zur Geschichte und zur Gemeinde neu belebt!
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