Im Landkreis Haßberge tut sich was in Sachen Gesundheit! Ab Oktober 2026 starten die Gesundheitswochen, die vom Gesundheitsamt Haßberge organisiert werden. Diese Initiative wird durch den Masterplan Prävention des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert. Das Besondere? Die Veranstaltungen sind kostenfrei und die Anmeldung ist bereits ab sofort möglich. Das Programm ist so breit gefächert, dass für jede Altersgruppe etwas dabei ist.

Bewegung ist das A und O, und so können sich die Teilnehmenden auf verschiedene Bewegungseinheiten freuen, wie Laufen für Anfänger oder Familienyoga. Entspannung wird ebenfalls großgeschrieben: Neben Meditation und Vorträgen zu gutem Schlaf dürfen wir uns auch auf Themen wie Resilienz freuen. Praktische Formate wie ein Kochkurs für starke Knochen und Erste-Hilfe-Kurse für Kinder runden das Angebot ab. Wer mehr über das vollständige Programm erfahren möchte, kann sich auf www.vhs-hassberge.de/gesundheitswochen umsehen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement im Fokus

Aber das ist noch nicht alles, denn schon am 29. September 2026 findet der dritte Fachtag zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement statt, der sich speziell an regionale Unternehmerinnen und Unternehmer richtet. Hier wird die Bedeutung von BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement) unterstrichen, gerade in Zeiten, in denen psychische Beschwerden zunehmend Arbeitsunfähigkeit verursachen. Das Gesundheitsregionplus organisiert diese Veranstaltung, die ebenfalls durch Fördermittel des bayerischen Gesundheitsministeriums unterstützt wird.

Ein interessanter Hintergrund: Eine Studie der DAK-Gesundheit aus dem Jahr 2017 stellte fest, dass 43% der Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 in der Schule gestresst sind. Das zeigt, wie wichtig es ist, auch in Betrieben für ein gesundheitsförderliches Umfeld zu sorgen. Die Veranstaltung wird durch einen Keynote-Vortrag eröffnet, gefolgt von einer Podiumsdiskussion, bei der Fachleute praxisnahe Tipps zur Umsetzung geben. Zudem stehen Workshops auf dem Programm, die sich auf alltagstaugliche Ansätze konzentrieren und auch für Kleinstunternehmer und pädagogische Fachkräfte geeignet sind.

Gesundheitsförderung als Unternehmensaufgabe

In der heutigen Zeit erkennen viele Unternehmen zunehmend die Notwendigkeit, ein gesundheitsförderliches Arbeitsumfeld zu schaffen. Die Gesundheitsförderung wird mehr und mehr als Managementaufgabe verstanden. Dennoch nutzen besonders kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeiten der betrieblichen Gesundheitsförderung oft nicht ausreichend. Das kann verschiedene Gründe haben, etwa die geringe Mitarbeiterzahl oder einen begrenzten Gestaltungsspielraum. Dabei sind Investitionen in die Gesundheitsförderung langfristige Investitionen in die Zukunft des Unternehmens!

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Gesunde Beschäftigte und ein gesundes Unternehmen sind schließlich ein gemeinsames Ziel. Wichtige Akteure in diesem Prozess sind nicht nur die Unternehmensleitungen, sondern auch Betriebs- und Personalräte sowie die Beschäftigten selbst. Krankenkassen spielen eine zentrale Rolle, da sie nicht nur finanzielle Ressourcen bereitstellen, sondern auch wertvolle Kenntnisse. Sie bieten in regionalen BGF-Koordinierungsstellen sogar kostenlose Erstberatungen und Unterstützung beim Erstkontakt an. Das ist doch ein guter Anreiz, oder?

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