Hitzewelle in Miesbach: Wassertemperaturen steigen, Badegewässer hygienisch unbedenklich
Heute ist der 28.06.2026 und die Hitzewelle, die Deutschland fest im Griff hat, sorgt für hohe Wassertemperaturen in den Seen des Landkreises Miesbach. So liegen die Wassertemperaturen im Tegernsee zwischen 22 und 23 Grad, während der Schliersee sogar knapp 25 Grad erreicht. Darüber hinaus hat das Gesundheitsamt Miesbach Entwarnung gegeben: Es gibt keine Hinweise auf hygienische Beanstandungen der Badegewässer. Das klingt doch erstmal beruhigend, oder? Schließlich möchte man unbeschwert ins kühle Nass springen, besonders an heißen Sommertagen!
Die EU-Badegewässer, darunter der Tegernsee, Schliersee und Seehamer See, werden während der Badesaison, die von 15. Mai bis 15. September läuft, alle vier Wochen beprobt. Dabei werden Wasserproben auf hygienisch relevante Keime untersucht. Die Kontrollintervalle bleiben dabei unverändert, zusätzliche Untersuchungen finden nur bei konkreten Auffälligkeiten wie etwa Blaualgenblüten statt. Hohe Temperaturen begünstigen allerdings die Vermehrung von Cyanobakterien, die unter Umständen giftige Stoffe bilden. Wer Kontakt mit kontaminiertem Wasser hat, der könnte Symptome wie Hautreizungen, Übelkeit oder sogar Durchfall erleben. Auch Zerkarien, kleine Parasiten, können bei höheren Temperaturen vermehrt auftreten und juckende Hautausschläge verursachen – in der Regel sind sie jedoch unbedenklich. Ein kleiner Reminder: Im Sommer 2015 gab es im Tegernsee einen solchen Fall. Also, Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Überwachung und Kontrolle der Badegewässer
Die Überwachung der Badegewässer ist ein wichtiges Thema, das nicht nur im Landkreis Miesbach, sondern in ganz Deutschland ernst genommen wird. Betreiber öffentlicher und gewerblicher Schwimmbäder sind dazu verpflichtet, regelmäßige Wasserproben vorzunehmen und diese an das Gesundheitsamt zu übermitteln. Die Anforderungen an Bau und Betrieb von Schwimmbädern sind in der DIN-Norm 19643 festgelegt. Auch die Badeseen werden während der Badesaison regelmäßig überprüft, mit monatlichen Besichtigungen und Beprobungen. Sollten unzureichende Badewasserqualitäten festgestellt werden, werden Hinweisschilder aufgestellt, um die Badegäste zu warnen.
Am 8. Juni 2026 wurden im Landkreis Dachau verschiedene Badeseen beprobt, darunter der Stadtweiher Dachau-Süd und der Waldschwaigsee. Während die Wassertemperatur des Karlsfelder Sees am 15. Juni 2026 bei 19,1°C lag und alle genannten Badeseen bakteriologisch einwandfrei waren, gab es beim Ebertshausener See (Wiedenzhausener Weiher) eine hohe Konzentration von Blaualgen. Hier bleibt das Badeverbot für Menschen und Hunde bestehen – ein klarer Hinweis, dass die Gesundheit immer an erster Stelle steht.
Aktuelle Situation und Ausblick
Aktuell wird ein hoher Andrang an den Seen erwartet, besonders am Wochenende. Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, um sich im Wasser abzukühlen, bevor am Sonntag Gewitter drohen. Das ist typisch für den Sommer – die Vorfreude auf Badetage, gemischt mit dem Wissen um mögliche Gefahren. In der Badesaison 2025 wurden deutschlandweit 2.291 Badegewässer untersucht, wobei über 13.000 Wasserproben ausgewertet wurden. Erfreulicherweise erfüllten 98 Prozent der Badegewässer die Qualitätsanforderungen der EU-Badegewässerrichtlinie, und 91 Prozent erhielten die Note „ausgezeichnet“. Das klingt nach einer soliden Bilanz! Dennoch wurden in 158 Fällen Badegewässer temporär oder für die gesamte Saison geschlossen, oft aufgrund von Cyanobakterien oder anderen hygienischen Mängeln.
In Anbetracht all dieser Informationen ist es wichtig, dass Badegäste stets wachsam bleiben und die Hinweise der zuständigen Behörden beachten. Schließlich möchte niemand seinen Sommertag im Wasser mit gesundheitlichen Problemen verbinden. Also, genießt die heißen Tage, aber bleibt gesund und sicher!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Schnelle Ladezeiten sind heute eine der wichtigsten Voraussetzungen für gute Nutzerbindung. Durch die komplette Umsetzung unseres Magazins mit VeloCore mit Daniel Wom profitieren wir nun von einer hochperformanten, effizienten und spürbar schnellen Plattform.
