Am Samstag, den 27. Juni 2026, erlebte Mühldorf am Inn ein Altstadtfest, das trotz der drückenden Hitze die Menschen auf den Stadtplatz lockte. Die Temperaturen waren brütend, doch das hielt die Besucher nicht davon ab, sich auf das Fest zu freuen, das um 15 Uhr offiziell begann. Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber ließ es sich nicht nehmen, um 11 Uhr mit einem Fassanstich und einer herzlichen Begrüßungsrede das Fest zu eröffnen. Die Vorfreude war groß, auch wenn einige Programmpunkte, wie der Auftritt der Kinder vom TSV Mühldorf, der Rhythmischen Sportgymnastik, der Hitze zum Opfer fielen.

Rund 60 Stände mit kulinarischen Köstlichkeiten und ein Riesen-Kinderland im und um den Haberkasten warteten auf die Gäste, die ab dem Abend in Scharen strömten. Die Atmosphäre war ausgelassen – man hörte fröhliches Lachen und die Klänge von Live-Musik auf sechs Bühnen. Um 20 Uhr stiegen die Besucherzahlen sprunghaft an, und viele trugen luftige Kleidung, ergänzt durch Nackenlüfter und Fächer, um der Hitze zu trotzen.

Ein buntes Programm trotz Herausforderungen

Das Kinderland öffnete um 15 Uhr mit einer Hüpfburg und kostenlosen Attraktionen, doch ehrlich gesagt, es hätte noch mehr Programm geben können. Der Zauberclown Manuela war eine willkommene Abwechslung für die Kleinen, die sich – aus verständlichen Gründen – beim Schminken auf die Beine beschränken mussten. Einige traditionelle Vereinsstandbetreiber blieben aus gesundheitlichen Gründen fern, was die bunte Vielfalt des Festes etwas einschränkte, aber trotzdem waren die Stände gut gefüllt mit regionalen Leckereien und Getränken.

Besonders das Beachvolleyballturnier des TSV Mühldorf, das vom 26. bis 28. Juni stattfand, zog viele Zuschauer an. Die Stimmung war durch die sportlichen Wettkämpfe und die Musik – unter anderem von der Altmühldorfer Blaskapelle ab 18 Uhr und der Bayern3-Band mit DJ Tonic vor dem Rathaus – einfach prächtig. Um Mitternacht musste der musikalische Genuss dann leider enden, denn aus Lärmschutzgründen war Schluss. Aber die Erinnerungen an die unbeschwerte Nacht bei etwa 27 Grad blieben.

Hitze und Hitzeschutz

Die Hitze stellte eine Herausforderung dar. Es ist bekannt, dass Veranstaltungen im Freien in den Sommermonaten mit solchen Temperaturen oft verbunden sind. Die Veranstalter und die Stadt haben zwar einige Vorkehrungen getroffen, doch der Hitzeschutz könnte noch stärker in den Fokus gerückt werden. Laut Experten sollte die Planung solcher Events nicht nur die gesetzliche Fürsorgepflicht berücksichtigen, sondern auch bewusst auf die Exposition der Besucher gegenüber hohen Temperaturen achten. Ausreichend Trinkstationen und Schattenplätze sind bei solchen Festen einfach unerlässlich.

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Dennoch zeigten sich die Besucher zufrieden mit dem friedlichen Fest und der Möglichkeit, trotz der Hitze eine gute Zeit zu verbringen. Man könnte sagen, die Mühldorfer haben erneut bewiesen, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen zusammen feiern können. Für alle, die es nicht geschafft haben, bleibt zu hoffen, dass das nächste Altstadtfest vielleicht etwas kühlere Temperaturen mit sich bringt, aber dennoch diese einzigartige Atmosphäre behalten kann.

Für weitere Informationen zum Fest und den Sicherheitsmaßnahmen kann die ausführliche Berichterstattung auf Innsalzach24 nachgelesen werden.

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