Heute ist der 10.06.2026 und in Mühldorf am Inn brodelt es gewaltig! Der Wahlkampf um den Bürgermeisterposten war alles andere als langweilig. Im Zentrum der Diskussion stand ein ausstehendes Gutachten der Technischen Hochschule Rosenheim zum geplanten Campus. Landrat Max Heimerl hat klar gemacht, dass das Gutachten keine Vorentscheidung für einen Standort enthält. Das hat natürlich für einigen Zündstoff gesorgt!

Michael Hetzl, der ehemalige Bürgermeister, war da anderer Meinung. Er sprach von einem bereits fertigen Gutachten und einem Ranking möglicher Standorte. So wurden vier Optionen bewertet: das ehemalige Sümö-Gelände, ein Grundstück am Bonimeier-Ring, ein Areal an der Harthauser Straße hinter der Mittelschule und der aktuelle Standort im Industriepark Nord. Hetzl kündigte an, dass das Gutachten nach den Kommunalwahlen veröffentlicht werden sollte. Das klang nach einem klaren Plan, doch die Realität sieht anders aus – wie so oft!

Die Wahlen und ihre Folgen

Im März 2026 fanden in Mühldorf die Wahlen für das Bürgermeisteramt und den Stadtrat statt. Claudia Hungerhuber von der SPD trat gegen Amtsinhaber Hetzl an. Da jedoch kein Bewerber die erforderliche Mehrheit erhielt, kam es am 22. März zu einer Stichwahl. Das Ergebnis? Hungerhuber setzte sich durch und erhielt 5542 Stimmen (61,1 %), während Hetzl 3533 Stimmen (38,9 %) bekam. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,5 %, was etwas unter dem Wert der vorherigen Wahl war.

Die Übergabe der Amtsgeschäfte fand im Mai 2026 statt, und mit Hungerhuber an der Spitze gibt es frischen Wind in der Stadt. Sie hat sich bereits für eine transparente Kommunikation ausgesprochen, was die Bürger sicherlich zu schätzen wissen. Doch das Gutachten bleibt ein heißes Eisen. Pressesprecherin Selina Kunesch vom Landratsamt teilte mit, dass das finalisierte Gutachten noch vor den Sommerferien in einer Zweckverbandsversammlung vorgestellt werden soll. Ein Termin mit der Hochschule und dem Landkreis ist für Juli 2026 geplant. Aber um das Sümö-Gelände geht es aktuell nicht konkret – alles soll nach dem Juli-Termin besprochen werden.

Ein Gutachten, das auf sich warten lässt

Im Februar 2026 kündigte die TH Rosenheim an, dass das Gutachten voraussichtlich Ende April vorgestellt werden sollte. Doch wie es oft im Leben so ist, kam es anders. Im Juni 2026, also nach der Wahl, ist das Gutachten immer noch nicht veröffentlicht! Das sorgt nicht nur für Verwirrung, sondern auch für Unmut unter den Bürgern. Was wird nun aus dem Campus? Welcher Standort wird letztlich favorisiert? Fragen über Fragen, und die Antworten lassen auf sich warten.

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Die Situation ist also spannend, und die kommenden Monate könnten entscheidend für die Stadtentwicklung in Mühldorf sein. Der neue Bürgermeister hat viel zu tun, und die Bürger hoffen auf klare Antworten. Ein bisschen mehr Transparenz wäre wünschenswert! Vielleicht bringt die Sitzung im Juli ja die erhoffte Klarheit.

Wie es in der Politik so oft der Fall ist, bleibt abzuwarten, ob das Gutachten tatsächlich im Sommer vorgestellt wird. Der Druck auf die Verantwortlichen steigt, und die Bürger warten gespannt auf Neuigkeiten aus dem Rathaus. Wer weiß, vielleicht bringt der Sommer die ersehnte Erleuchtung für Mühldorf am Inn?

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