Heute, am 18. Mai 2026, ist in Neu-Ulm eine spannende Initiative im Gange. Das Bürgerbegehren zur Abfallentsorgung, initiiert von Manuel Korn, hat bereits rund 3000 Unterschriften gesammelt. Das macht etwa 43 Prozent der erforderlichen 6925 Unterschriften, die für einen Bürgerentscheid notwendig sind. Ja, genau, Manuel Korn, ein Mitglied der SPD, ist der Motor hinter dieser Bewegung, die darauf abzielt, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Mitbestimmung in der Müllentsorgung zu ermöglichen. Es ist eine interessante Zeit, um sich mit den Herausforderungen der Abfallentsorgung auseinanderzusetzen und aktiv zu werden.

Der Startschuss für dieses Bürgerbegehren fiel im Oktober 2025. Korn hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Er möchte jeden relevanten Ort im Landkreis mindestens dreimal besuchen, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen und weitere Unterstützer zu gewinnen. Hierbei wird ein besonderer Fokus auf die Orte gelegt, an denen die Rückübertragung der Abfallentsorgung bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Es ist klar, dass dieser Prozess nicht nur eine Unterschrift erfordert, sondern auch eine bewusste und aktive Teilnahme der Bürger.

Unterschriftensammlung und Termine

Wer aktiv mitmachen möchte, hat dazu in den nächsten Wochen zahlreiche Gelegenheiten. Die nächsten Termine für die Unterschriftensammlung stehen bereits fest: Am 21. Mai in Altenstadt am Marktplatz von 13:30 bis 17 Uhr, am 28. Mai in Weißenhorn auf dem Hauptplatz von 14 bis 19 Uhr sowie am 3. Juni in Osterberg und Kellmünz. Dort wird Korn auch anwesend sein, um die Unterschriften entgegenzunehmen. Es gibt sogar die Möglichkeit, Unterschriftenlisten nach Postleitzahlen sortiert abzuholen oder ausgefüllte Listen an verschiedenen Orten im Landkreis abzugeben, wie etwa bei Korn selbst in der Stoffenrieder Straße 44 in Roggenburg-Schießen.

Ein kleines Detail am Rande: Online-Unterzeichnungen sind rechtlich nicht möglich. Das bedeutet, dass die Bürger wirklich aktiv werden müssen, um ihre Stimme abzugeben. Das Ganze hat einen gewissen Charme, denn es zwingt die Menschen, sich aktiv mit dem Thema auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken, wie wichtig eine zukunftsorientierte und faire Lösung der Abfallentsorgung ist. Eine FAQ zum Bürgerbegehren ist ebenfalls verfügbar, um potenziellen Unterstützern alle nötigen Informationen zu bieten.

Der Weg zum Bürgerentscheid

Nach dem Erreichen der erforderlichen Unterschriften steht eine rechtliche Prüfung an. Wenn alles gut geht, wird es einen Bürgerentscheid geben, bei dem alle Bürger im Landkreis Neu-Ulm mitentscheiden können. Das ist eine spannende Perspektive, die zeigt, dass Bürgerengagement mehr ist als nur ein Schlagwort. Es geht darum, die eigene Stimme zu erheben und aktiv Einfluss auf die Gestaltung der eigenen Umgebung zu nehmen – und das in einem Bereich, der uns alle betrifft.

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In einer Zeit, in der die Themen Umweltschutz und nachhaltige Entsorgung immer wichtiger werden, könnte dieses Bürgerbegehren ein richtiger Schritt in die richtige Richtung sein. Es bleibt abzuwarten, wie viele Menschen sich mobilisieren lassen, um aktiv an diesem Prozess teilzunehmen. Wer weiß, vielleicht wird diese Initiative zu einem Vorbild für andere Landkreise?

Für weitere Informationen und Updates können interessierte Bürger die Seite von Manuel Korn besuchen oder direkt Kontakt mit ihm aufnehmen. Es ist immer wieder inspirierend zu sehen, wie Bürgerinitiative und politisches Engagement in einem lokalen Kontext Hand in Hand gehen können.