Heute ist der 2. Mai 2026 und in Neu-Ulm gibt es Grund zur Freude! Die Jahresausstellung „Spektrum Neu-Ulmer Kunst“ hat am Mittwoch im Edwin-Scharff-Haus ihre Pforten geöffnet und präsentiert eine beeindruckende Vielfalt aktueller Kunst. Unter der neuen Vereinsleitung von Elke Traue zeigt die Ausstellung die kreativen Leistungen der Mitglieder des Neu-Ulmer Kunstvereins. Die Besucher können sich auf ein buntes Spektrum an Arbeiten und Techniken freuen, darunter Collagen, Plastiken und Videoarbeiten.

Insgesamt stellen 60 Künstler und Künstlerinnen 79 Arbeiten aus. Diese Vielfalt ist einfach bemerkenswert! Zu den ausstellenden Namen zählen Myrah Adams, Dieter Gassebner und Heinz Zimmermann, allesamt kreative Köpfe, die ihr Handwerk beherrschen. Besonders hervorzuheben ist die Videoarbeit von Sibylle Tiedemann mit dem Titel „Neues im Fluss?“. Außerdem gibt es Plastiken von Klaus Lambacher, wie „Stille unter Rot“ und „Zerfall im Licht“, die sicherlich zum Nachdenken anregen.

Besondere Auszeichnungen und Werke

Ein spannendes Highlight ist der Preis, den die Sparkasse Neu-Ulm-Illertissen an Klaus Mader für seine Arbeit „Radieschen“ vergibt. Die Jury lobte das Kunstwerk als „lapidares Motiv des Alltags“ und „bewegte Komposition“. Das zeigt, wie vielschichtig und kreativ die Kunstszene hier ist. Monika Müllers Collage, die das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 thematisiert, sorgt ebenfalls für Gesprächsstoff. Annegret Polack-Papke beeindruckt mit ihren kleinformatigen Collagen „Zauberhände“ und „Sommervergnügen“, während Marita Tobners großformatige Collage „Mariah’s choice“ die Blicke auf sich zieht.

Die Vielfalt geht weiter: Freya Blösl stellt ein Objekt mit dem Titel „Wie bei Muttern“ aus, das einen Menschen in einem Käfig darstellt. Elke Traue selbst zeigt ein Bild mit dem nachdenklichen Titel „Hinsitzen oder Hinstehen“, das einen einsamen Menschen zeigt. Ingrid Häußler hat mit „En passant“ eine wilde Rot auf grünem Untergrund geschaffen, und Wolfgang Endraß präsentiert sein Objekt „Try walking in my shoes II“, das Gummistiefel in einem Steinblock zeigt. Helga Matrisotto ist mit ihrem Bild „Frühlingserwachen, alles in Bewegung“ vertreten – eine wahre Freude für die Sinne!

Kreativität und Interaktion

Kulturdezernent Ralph Seiffert äußerte sich begeistert über die Ausstellung und das große Engagement der Künstler. Elke Traue sprach über den kreativen Prozess, der hinter den Kunstwerken steht. Es ist immer wieder beeindruckend, wie viel Herzblut in solchen Projekten steckt. Für die Besucher gibt es die Möglichkeit, für den Publikumspreis abzustimmen, dessen Vergabe am 11. Mai stattfinden wird. Die Ausstellung läuft bis zum 15. Mai und die Öffnungszeiten sind von Mittwoch bis Freitag 14-18 Uhr und am Samstag und Sonntag 12-17 Uhr. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall!

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Die Jahresausstellung im Edwin-Scharff-Haus ist nicht nur ein Schaufenster für lokale Talente, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Kunst hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen und zum Nachdenken anzuregen. Hier in Neu-Ulm blüht die Kunstszene und zeigt, dass Kreativität keine Grenzen kennt. Wer also auf der Suche nach Inspiration ist oder einfach nur einen schönen Nachmittag verbringen möchte, sollte sich diese Ausstellung nicht entgehen lassen.

Für weitere Informationen zur Ausstellung lohnt sich ein Blick auf die Webseite der Augsburger Allgemeinen.