Heute ist der 12. Mai 2026 und in Hersbruck, einer Stadt im Nürnberger Land, herrscht reges Treiben. Die Bauarbeiten für ein neues Schulzentrum sind in der Endphase und die Vorfreude ist groß. Mit einem stattlichen Budget von 90,1 Millionen Euro wird hier ein zukunftsweisendes Projekt umgesetzt, das die Grete-Schickedanz-Schule und ein Förderzentrum umfasst. Die ersten Arbeiten sind bereits sichtbar – ein stabiler Krebsbachkanal wird gebaut, während die eigentlichen Bauarbeiten noch auf sich warten lassen. Man kann förmlich die Aufregung in der Luft spüren, wenn man an der Baustelle vorbeigeht, die sich langsam aber sicher entfaltet.

Besonders spannend wird es während der Herbstferien, wenn im Pausenhof der Grete-Schickedanz-Schule gearbeitet wird. Hier kommt es zum Abriss der Gasdruckregelstation der HEWA, was Teil des gesamten Neubauprojekts ist. Die Regelstation wird durch eine neue an der Lossiemouthbrücke ersetzt, die erst im Sommer im Zuge der Umverlegung von Gasleitungen entstanden ist. Um den Schülern einen neuen Zugang zu den Klassenräumen zu ermöglichen, wird ein neuer Weg vom Plärrer angelegt. Das alles geschieht nicht ohne Grund: Ab Ende November beginnt der erste Bauabschnitt der Krebsbachsanierung, was den gewohnten Zugang von der Happurger Straße blockieren wird.

Baumfällungen und Neupflanzungen

Im Zuge der Bauarbeiten müssen auch einige Bäume weichen, darunter zwei stattliche Eichen beim Plärrer-Bushäuschen. Ein Gutachten hat ergeben, dass die größere Eiche einen tiefen Riss und Fäulnisstellen aufweist, wodurch eine Versetzung unmöglich gemacht wird. Ein Verlust, der schmerzt, denn Bäume sind nicht nur Lebensraum für viele Tiere, sondern auch ein Stück Natur, das uns umgibt. Die Stadt hat sich jedoch verpflichtet, den Verlust durch Neupflanzungen auszugleichen, und das sogar über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Schon jetzt wurden mehrere Kugelahorne gepflanzt, und weitere klimaangepasste Bäume sollen auf dem künftigen Schulcampus folgen.

Doch die Stadt denkt weiter. Die Stämme der gefällten Eichen sollen erhalten bleiben und in den Pausenhof integriert oder als Biotop für Kleintiere genutzt werden – eine tolle Idee, die zeigt, dass auch bei einem großen Bauprojekt an die Umwelt gedacht wird. Außerdem werden zahlreiche Nistkästen aufgehängt, die möglicherweise im Rahmen eines Schülerprojekts entstehen. So wird aus der Baustelle nicht nur ein neuer Ort des Lernens, sondern auch ein Lebensraum für viele kleine Bewohner.

Das Schulzentrum wird nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein Ort, der die Gemeinschaft stärkt. Die Bauarbeiten sind ein Zeichen für den Fortschritt und die Investition in die Bildung der nächsten Generation. Hersbruck steht vor einer spannenden Zukunft!

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