Im Oberallgäu stehen die Verkehrsplaner und Anwohner vor einer erneuten Herausforderung. Die B19, eine der wichtigsten Verkehrsadern in der Region, wird in der kommenden Woche gleich zweimal für den Verkehr gesperrt. Der genaue Zeitraum? Montag, den 6. Juli, ab 18 Uhr bis Dienstag, den 7. Juli, um 6 Uhr, sowie Dienstag, den 7. Juli, ab 18 Uhr bis Mittwoch, den 8. Juli, ebenfalls um 6 Uhr. Diese Sperrungen betreffen den Abschnitt zwischen Fischen-Weiler und Sigishofen, was für viele Pendler und Anwohner eine unangenehme Umstellung bedeutet.

Der Grund für die Sperrung ist der Einbau der Asphaltdeckschicht im Rahmen einer umfassenden Sanierung, die rund 4,5 Millionen Euro kosten wird. Seit Monaten ist die B19 nur eingeschränkt nutzbar – während der Verkehr in Richtung Süden fließt, bleibt der Norden, also die Strecken nach Sonthofen und Immenstadt, gesperrt. Umleitungen über die Kreisstraßen OA26, OA4 und OA5 sind eingerichtet, um den Verkehr weiterhin am Laufen zu halten. Die Bauarbeiten und die Einbahnregelung werden voraussichtlich bis Ende Juli andauern, mit dem Ziel, die B19 vor den Sommerferien wieder in beiden Richtungen offen zu haben.

Bauarbeiten und Staus

Die B19 ist bekannt für ihre malerische Strecke durch das Allgäu, doch momentan ist sie auch Schauplatz zahlreicher Bauarbeiten. An der Kreuzung bei Waltenhofen wird ebenfalls fleißig gewerkelt. Die erste Bauphase wurde bereits abgeschlossen, während die zweite und dritte Phase am Montag, den 15. Juni, begonnen haben. Hier wird der Abschnitt zwischen Buchenberger Straße und Oberer Eicher Straße bis zum 10. Juli nachts voll gesperrt. Fahrzeuge unter 12 Tonnen dürfen über Hegge umgeleitet werden, während schwerere Fahrzeuge auf die A980/A7 ausweichen müssen. Tagsüber bleibt die Fahrtrichtung Süden jedoch befahrbar, was ein kleiner Lichtblick für die Reisenden ist.

Die Situation auf der B19 ist nicht nur lokal von Bedeutung. Auch in anderen Teilen Deutschlands gibt es Meldungen über Staus und Verkehrsbehinderungen auf der B19. Beispielsweise kam es am 3. Juli 2026 zu einem Stau von 1,2 km zwischen Würzburg, Stadtring Süd bis Waltherstraße, wo die Durchschnittsgeschwindigkeit auf nur 7 km/h fiel – ein echtes Ärgernis für die Autofahrer. Solche Meldungen zeigen, dass die B19 nicht nur hier im Allgäu, sondern auch in anderen Regionen ein wichtiger Verkehrsweg ist, der momentan viele Herausforderungen mit sich bringt. Die Quelle dieser Informationen finden Sie hier: Stau.info.

Ein Ausblick auf die Bauarbeiten

Vor dem Hintergrund der laufenden Arbeiten ist es wichtig, die langfristige Perspektive zu betrachten. Der letzte Bauabschnitt der Sanierung der B19 zwischen Fischen und Sonthofen hat bereits am Montag, den 2. März, begonnen und wird voraussichtlich bis Juli 2026 dauern. Die Verkehrsteilnehmer werden über die Kreisstraßen OA 4, OA 5 und OA 26 umgeleitet. In Fahrtrichtung Oberstdorf kann die B19 während der Bauzeit jedoch befahren werden, was den Anwohnern und Reisenden etwas Erleichterung bringt.

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Auf die Anwohner kommen in den nächsten Monaten einige Einschränkungen zu. Eine Gegenverkehrsampel wird in Reichenbach aufgestellt, und es gibt zahlreiche Halteverbote im Bereich des Sees zwischen Bolsterlang und Kierwang an OA 5. Auch Halteverbote an der Altstädter Straße in Unterthalhofen sind während der Bauzeit zu beachten. Die nächtlichen Vollsperrungen werden wieder eingerichtet, um die Arbeiten voranzutreiben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob die Bauarbeiten tatsächlich im Zeitrahmen bleiben.

Die B19 ist nicht nur eine Straße, sondern auch ein Lebensweg für viele Menschen hier im Oberallgäu. Die Herausforderungen, die die Bauarbeiten mit sich bringen, erfordern Geduld und Flexibilität. Doch das Ziel, eine gut ausgebaute und sichere Straße zu haben, ist es wert, auch wenn die Umleitungen und Staus momentan etwas mühsam sind. Der Fortschritt ist sichtbar, und die Vorfreude auf eine wieder befahrbare B19 wächst.

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