Am 2. Mai 2026, um etwa 10:30 Uhr, wurde in Rosenheim ein größerer Einsatz von Feuerwehr und Polizei am Eisstadion in der Brianconstraße nötig. Der Grund? Ein 55-jähriger Bauarbeiter stieß während Renovierungsarbeiten auf eine Ammoniakleitung. Der Vorfall sorgte für Aufregung, denn sogleich trat Ammoniak aus und verbreitete einen beißenden Geruch in der Umgebung. Sofort wurden die Einsatzkräfte alarmiert, und sie trafen kurz nach dem Notruf ein.
Die Feuerwehr und die Polizei waren schnell zur Stelle, um Erstmaßnahmen zu ergreifen. Der Austritt von Ammoniak wurde umgehend kontrolliert, und die Feuerwehr ließ das Gas kontrolliert ab. Nach etwa zehn Minuten konnten die Einsatzkräfte die Schadensstelle wieder abdichten. Die Brianconstraße musste für längere Zeit gesperrt werden, blieb jedoch teilweise befahrbar. Der Sachschaden an der Leitung wird auf rund 15.000 Euro geschätzt, jedoch ist die genaue Höhe schwer abzuschätzen.
Sicherheit geht vor
Glücklicherweise gab es bei diesem Vorfall keine Verletzten, und auch Anwohner oder Passanten waren zu keiner Zeit in Gefahr. Die Polizei prüft dennoch, ob gegen den Bauarbeiter ermittelt wird, da der Vorfall einen möglichen rechtlichen Verstoß darstellt. Ammoniak wird in Eisstadien hauptsächlich zur Kühlung des Eises eingesetzt, was die Bedeutung solcher Leitungen unterstreicht. Die gute Nachricht: Die Situation konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Im Nachhinein gibt es Vergleiche zu einem anderen Vorfall, der sich am 28. Mai 2025 in Hamburg ereignete. Dort kam es in der Tiefgarage der Staatsbibliothek zu einem Ammoniak-Austritt, als Handwerker an einer Kühlanlage arbeiteten. Auch dort waren umfangreiche Maßnahmen nötig, und die Feuerwehr war mit über 70 Einsatzkräften vor Ort, um die gefährliche Situation zu bewältigen. Solche Vorfälle zeigen, wie wichtig es ist, beim Arbeiten mit gefährlichen Stoffen höchste Vorsicht walten zu lassen.
Die Feuerwehr und Polizei in Rosenheim haben mit ihrem schnellen Handeln Schlimmeres verhindert, und die Anwohner können aufatmen. Eine ausführliche Pressemitteilung seitens der Polizei wird folgen, um weitere Details zu dem Vorfall zu erläutern. Wer weiß, vielleicht gibt es bald auch Neuigkeiten über die Reparatur der beschädigten Leitung. Für den Moment bleibt die Brianconstraße jedoch ein wenig länger gesperrt und das Eisstadion hoffentlich unbeeindruckt von den Ereignissen.