Es war ein spannendes Wochenende für den SV Kilianstädten, der sich dank Michael Roth in die Dreierrunde zur Ermittlung des Aufsteigers in die Gruppenliga Frankfurt Ost katapultiert hat. Im entscheidenden Spiel gegen Zellhausen verwandelte Roth den Elfmeter, der das Team vor dem drohenden Ausscheiden bewahrte. Diese Leistung war umso beeindruckender, da Roth zuvor einen Fehler gemacht hatte, der zum 0:1 Rückstand führte. Doch er nahm die Verantwortung auf sich und zeigte damit, dass er ein wichtiger Bestandteil des Teams ist. Sein Engagement und seine Nervenstärke haben dem SV Kilianstädten viel Sicherheit gegeben. Letztes Heimspiel der Saison war ein 3:1 Sieg gegen Safakspor Hanau, welches jedoch eher als „müder Sommerkick“ in die Geschichte einging.

Mit 82 Punkten in der Fußball-Kreisoberliga Hanau und beeindruckenden 104 Toren in der Saison hat der SVK eine solide Basis gelegt. Co-Trainer Florian Schwing äußerte, dass die Euphorie in der Mannschaft gestiegen ist und sie nun entspannt in die kommenden Herausforderungen gehen. Am Donnerstag trifft der SVK auf den TSV Höchst, der unbedingt einen Sieg mit mindestens zwei Toren Unterschied benötigt, um weiterzukommen. Das Team hat am letzten Spieltag der Dreierrunde noch alle Trümpfe in der Hand.

Die Relegationsteilnehmer im Überblick

Die Relegation ist ein spannendes Duell, bei dem fünf Mannschaften um den letzten freien Platz in der Gruppenliga Frankfurt Ost kämpfen. Neben dem SV Kilianstädten sind dies der FSV Bad Orb, der TSV Höchst, der VfR Wenings und der SV Zellhausen. Diese Teams sind allesamt Vizemeister ihrer jeweiligen Gruppen und haben sich in der Kreisoberliga bewährt. Zwei Qualifikationsspiele auf neutralen Plätzen werden darüber entscheiden, welche Teams in die Endrunde einziehen.

Der FSV Bad Orb hat sein erstes Relegationsspiel gegen den TSV Höchst mit 4:2 gewonnen. Dies geschah vor rund 1100 Zuschauern, ein beeindruckendes Publikum, das die Spieler anfeuerte. Am 8. Juni wird Bad Orb gegen den Sieger aus dem Duell zwischen TSV Höchst und VfR Wenings antreten. Das zweite Halbfinale findet am 5. Juni mit dem SV Kilianstädten gegen SV Zellhausen, einer Mannschaft, die seit 1997/98 nicht mehr in der Gruppenliga war, statt.

Der TSV Höchst, unter Trainer Christian Siegfart, hat sich in der Rückrunde stark präsentiert, obwohl sie 20 Punkte hinter dem Meister Germania Rothenbergen zurückliegen. Janis Häuser, ihr bester Torschütze, hat in dieser Saison 26 Tore erzielt, was ihn zu einem wertvollen Spieler macht. Auf der anderen Seite hat der VfR Wenings, der bereits in der Gruppenliga gespielt hat, mit seinen Top-Torschützen Marlon Mohr und Constantin Toba (je 20 Tore) ebenfalls eine gute Ausgangsposition. Der SV Kilianstädten hat sich mit Nils Schernick, der 25 Tore erzielt hat, einen Namen gemacht und freut sich auf die bevorstehenden Herausforderungen.

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Das von Trainer Florian Schwing geleitete Team hat eine lange Geschichte, zuletzt zwischen 1987 und 1990 in der Gruppenliga aktiv. Nun hoffen sie, diese Geschichte fortzuschreiben. Mit Roth, der nach der Saison zum SV Faulbach wechselt, wird sich das Team verändern, aber die Erinnerungen an seine Zeit werden bleiben. Roth, der mit seiner Familie in Maintal lebt und im September sein zweites Kind erwartet, hat dem SVK viel gegeben.