Heute ist der 24.07.2026, und wir werfen einen Blick auf ein spannendes Projekt aus der Region Schwandorf, das nicht nur die Schüler, sondern auch die Geschichte der Industrie in Deutschland lebendig macht. Am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium (CFG) haben wissbegierige Schüler der 11. Jahrgangsstufe im Projekt-Seminar „Bergbau- und Industriegeschichte“ an einer Aufarbeitung der historischen Bedeutung des ehemaligen Glasschleif- und Polierwerks Münchshofen gearbeitet. Ein Thema, das viele Facetten hat!

Die Schüler haben über mehrere Monate recherchiert, um die Geschichte des Betriebs zu beleuchten. Dabei haben sie historische Quellen und Bilder ausgewertet, was eine wahre Detektivarbeit war. Die Ergebnisse ihrer Bemühungen sind beeindruckend: Sie haben mehrere Rollups erstellt, die nun für Führungen im Industriedenkmal Münchshofen eingesetzt werden. Diese Rollups erläutern nicht nur die Entwicklung des Werks, sondern auch dessen Bedeutung für die Region – das ist doch ein echter Gewinn für alle Geschichtsinteressierten!

Einblicke in die Vergangenheit

Besonders spannend ist das Modell, das die Mechanik des Polierwerks nachbildet. Es ergänzt die Ausstellung und gewährt den Besuchern einen lebendigen Eindruck der technischen Gegebenheiten, wie sie früher waren. Man kann sich tatsächlich vorstellen, wie die Arbeiter damals in diesem geschäftigen Betrieb tätig waren. Informationen über das Industriedenkmal sind zudem auf einer regionalen Internetseite verfügbar, was die Möglichkeit bietet, sich auch online weiterzubilden.

Die Präsentation der Ergebnisse des P-Seminars war ein Highlight: Schulleiter Dr. Johannes Werner, Stadtkämmerer Georg Beer, Stadtmuseum-Leiterin Eva-Maria Keil und viele weitere Gäste waren anwesend. Emilian Jambreck, einer der engagierten Schüler, bedankte sich herzlich bei den Unterstützern des Projekts, darunter die Stadt Teublitz, der Landkreis Schwandorf und der Historische Arbeitskreis Teublitz. Es ist schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkommt, um die Geschichte lebendig zu halten.

Bildung und Geschichte

Oberstudienrat Matthias Haberl erklärte, dass solche P-Seminare ein wichtiger Bestandteil der Berufs- und Studienorientierung am Gymnasium sind. Die Schüler hatten die Möglichkeit, sich intensiv mit Berufen im Bereich Kultur und Geschichte auseinanderzusetzen. Hier wird Bildung wirklich greifbar! Die erarbeiteten Produkte bilden nun den Grundstock einer musealen Ausstellung in der Münchshofener Glasschleife. Das ist nicht nur eine tolle Erfahrung für die Schüler, sondern macht auch die Regionalgeschichte für Besucher interessant und fassbar.

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Es ist erstaunlich, wie solche Projekte dazu beitragen können, das Bewusstsein für Kulturerbe und Denkmalschutz zu schärfen. Ein weiteres Beispiel ist das Programm „Denkmal aktiv – Orte der Industrialisierung“, das die Erschließung von Themen wie Kulturerbe im Unterricht anregen möchte. Materialien wie Arbeitsblätter zu ausgewählten Denkmälern der Industriegeschichte stehen kostenfrei zur Verfügung und sind für die Klassenstufen 5 bis 13 konzipiert. Ein echter Schatz für Lehrkräfte und Schüler!

Der Blick auf die Geschichte ist nicht nur wichtig für die Bildung, sondern auch für unser Verständnis der eigenen Wurzeln. Projekte wie das am CFG zeigen, wie lebendig und relevant Geschichte sein kann – sowohl für die Schüler als auch für die gesamte Gemeinde.

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